Das Projekt für den Handel sieht sich auf einem guten Weg.

Christiane ten Eicken leitet das Projekt Online City. Viele Händler schließen sich dem an.
Christiane ten Eicken leitet das Projekt Online City. Viele Händler schließen sich dem an.

Christiane ten Eicken leitet das Projekt Online City. Viele Händler schließen sich dem an.

Andreas Fischer

Christiane ten Eicken leitet das Projekt Online City. Viele Händler schließen sich dem an.

Wuppertal. „Es läuft gut“, sagt Christiane ten Eicken zufrieden, Projektleiterin von Online City Wuppertal. Inzwischen beteiligen sich 44 Geschäfte an dem Online-Marktplatz der Stadt. Und berichten von positiven Effekten.

In Verkaufszahlen schlage sich der Erfolg noch nicht besonders deutlich nieder – die Bestellungen liegen im zweistelligen Bereich. Aber das habe auch keiner erwartet, erklärt die Projektleiterin. Sie freue sich über andere Wirkungen: „Die Geschäftsleute erzählen, dass Kunden ins Geschäft kommen und sagen, dass sie durch Online City aufmerksam geworden sind.“

Eine dieser Neuentdeckungen habe sogar dazu geführt, dass der Kunde sämtliche Weihnachtspräsente für seine Mitarbeiter in dem Geschäft kaufte. In einem Sportgeschäft habe eine Kundin überrascht festgestellt, dass sie dort die gewünschten Sportgeräte preiswerter erhalte als im Internet.

Christiane ten Eicken ist auch stolz auf die überregionale Resonanz: Es gebe viele Anfragen. Zudem wurde Online City Wuppertal für den Europäischen Innovationspreis nominiert.

Nun gehe es darum, das Konzept für das „Retail-Lab“ (Verkaufslabor) fertigzustellen. Das soll den Online-Handel mit der realen Welt verbinden: In der Rathaus Galerie sollen die beteiligten Unternehmen ihre Waren ausstellen, wo Kunden sie vor dem Kauf nicht nur sehen, sondern auch ausprobieren können. Viele Online-Händler seien interessiert. Christiane ten Eicken hofft auf eine Eröffnung noch im ersten Quartal 2015.

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