Weitere Krankenhausstationen verzichten auf Zuschüsse.

Wuppertal. Der Vorschlag von Helios, auf die drohenden 160 Entlastungen beim Dienstleister DLK zu verzichten und diese Menschen ein Jahr lang ohne Einkommensverlust weiter zu beschäftigen, bevor sie dann zu anderen Tarifen bei anderen Gesellschaften arbeiten, wird nicht weiter verhandelt. Das teilte jetzt Verdi-Sekretär Jens Ortmann mit. Nach Ansicht der Beschäftigten drohen prekäre Einkommensverhältnisse bei dieser Lösung lediglich ein Jahr später.

Unterdessen haben sich weitere Abteilungen bei Helios dazu entschlossen, auf ihren Zuschuss zu Weihnachtsfeiern zu verzichten. Das passt nach Ansicht der Pfleger nicht in eine Zeit, in der über Entlassungen beim Diensleister für Transporte und Sterilisierung nachgedacht wird. 23 Abteilungen hatten diesen Verzicht bereits in der vergangenen Woche bekannt gemacht.

Für die Sitzungen des Stadtrates liegen zudem Resolutionen einerseits gemeinsam von CDU und SPD, andererseits gemeinsam von Grünen- und Linken-Fraktion vor. Unmittelbar danach ist nach Angaben von Wortmann auch eine Sondersitzung des Helios-Aufsichtsrates in Sachen DLK geplant.

Die Zahl der Unterstützer, die im Internet gegen die Entlassungen und den Umgang mit den DLK-Beschäftigten protestieren, ist mittlerweile auf mehr als 2000 angestiegen. kuk

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