Wieder mehr Kaufverträge, Geldumsatz legt um drei Prozent zu.

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Andreas Fischer

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Wuppertal. Die Talfahrt der vergangenen Jahre ist offenbar beendet: Jedenfalls sind auf dem Wuppertaler Immobilienmarkt in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erstens mehr Geld umgesetzt und zweitens mehr Kaufverträge abgeschlossen worden als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Neues Reihenhaus:
Im Schnitt 240.000 Euro

Allerdings stieg die Zahl der Kaufverträge lediglich um 1 Prozent auf 1563 während der Geldumsatz um 3 Prozent auf 220 Millionen Euro stieg. Deutlich zugelegt hat jedoch der Flächenumsatz: Mit einem dicken Plus von 37 Prozent stieg er auf 98,8Prozent.

Ein gebrauchtes Reihenhaus kostete in den ersten Monaten des Jahres etwas weniger als im Vorjahreszeitraum: Der Preis in diesem Segment fiel von durchschnittlich 185000 auf 180000 Euro. Die elf Verträge über neu erstellte Reihenhäuser hingegen weisen wie im Vorjahr einen Durchschnittspreis von 240000 Euro aus.

Neue Doppelhaushälfte:
Im Schnitt 275.000 Euro

Stabil blieben die Preise im Bereich der Doppelhaushälften: 205000 Euro waren durchschnittlich für eine gebrauchte Doppelhaushälfte fällig, rund 275000 Euro waren es für eine neu gebaute Doppelhaushälfte. Die hat übrigens mittlerweile im Durchschnitt eine Wohnfläche von 136 Quadratmetern und ist damit im Vergleich zu den Neubauten des vergangenen Jahres genau einen Quadratmeter größer.

Preise für Grundstücke
leicht gefallen

Stabil blieb die Zahl die Zahl der verkauften Mehrfamilienhäuser bei 166. Die Zahl der Kaufverträge über unbebaute Grundstücke wuchs hingegen kräftig - und legt um rund 15 Prozent auf jetzt 108 zu.

Weitere Infos zur Halbjahresbilanz oder beispielsweise zur Analyse der Passantenfrequenz gibt es im Internet. Unter der Adresse des Gutachterausschusses lässt sich im Immobilien-Preis-Agent auch der Wert einer Immobilie berechnen. Der seit Juli geltende neue Wuppertaler Mietspiegel ist dort ebenfalls hinterlegt.

Die Wuppertaler Bodenrichtwertkarte kann im Internet kostenlos eingesehen werden.

Die Preise für diese Grundstücke, auf denen Ein- oder Zweifamilienhäuser errichtet werden sollen, sind jedoch leicht gefallen. Im Durchschnitt lagen sie zwischen 140 und 300 Euro je Quadratmeter baureifes Land.

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