Klinikum erwirtschaftet Plus von 38 Millionen Euro.

Andreas Fischer

Wuppertal. Es tut sich was im Helios-Klinikum: Im vergangenen Jahr hat das Wuppertaler Haus mit seinen Standorten am Arrenberg und in Barmen 38,7 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet. Die Zahl werde man in der kommenden Woche auch im Finanzausschuss des Rates mitteilen, wie es am Freitag in einer Presseerklärung hieß. Die zweite Neuigkeit: Mit Dietmar Bönsch (46) hat das Unternehmen einen neuen Klinikgeschäftsführer.

Der Diplom-Ökonom, der bislang das städtische Klinikum Landshut leitete, kehrt damit in seine Heimatregion zurück: Bönsch wuchs nach Helios-Angaben in Brühl auf und studierte Anfang der 1990er Jahre Wirtschaftswissenschaften an der Uni Wuppertal. Er freue sich darauf, die Leitung eines breit aufgestellten Krankenhauses zu übernehmen, das zu den Top-Adressen im Gesundheitswesen zähle, ließ Bönsch verlauten.

75 neue Vollzeitstellen und ein Plus von 5,5 Millionen bei Personalkosten

„Eine positive wirtschaftliche Entwicklung ist für uns Voraussetzung, um in Technik und in Arbeitsplätze zu investieren“, so der neue Geschäftsführer weiter. 2012 habe das Klinikum die Personalkosten um rund 5,5 Millionen Euro ausgeweitet, da die Ausweitung der Patienten- und Leistungszahlen ein Plus von 75 Vollzeitkräften in der Pflege, im medizinisch-technischen Dienst sowie im ärztlichen Dienst nach sich gezogen habe. Zudem habe man massiv in das Haus investiert – zum Beispiel bei der Einrichtung eines Hybrid-Operationssaals im Herzzentrum oder im Zuge der Vorbereitung zur Zertifizierung des Klinikums als überregionales Traumazentrum (die WZ berichtete).

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