Besucherrekord beim Immobilientag in der Sparkasse. Viele Wuppertaler suchen derzeit Häuser und Wohnungen als sichere Anlageform.

Der Traum vom eigenen Haus – wird wieder öfter geträumt.
Der Traum vom eigenen Haus – wird wieder öfter geträumt.

Der Traum vom eigenen Haus – wird wieder öfter geträumt.

Uwe Schinkel

Der Traum vom eigenen Haus – wird wieder öfter geträumt.

Wuppertal. Auch auf dem Immobilienmarkt in Wuppertal macht sich die Finanz- und Wirtschaftskrise bemerkbar - aber anders, als es auf den ersten Blick erscheint. Das wurde am Samstag während des 27. Wuppertaler Immobilientages der Stadtsparkasse in der großen Glashalle deutlich. 37 Aussteller waren gekommen, um interessierten Kunden ihre Wohnungen, Häuser und innovative Energiekonzepte vorzustellen. Und diese Kunden erschienen zahlreicher als von den Organisatoren erwartet.

Mit mehr als 2600 Besuchern bis zum frühen Abend verzeichnete die Sparkasse einen neuen Besucherrekord, erklärte Jürgen Harmke, Sprecher der Sparkasse, und zeigte sich selbst ein bisschen überrascht: "Die Veranstaltung ist zwar traditionell gut besucht, aber so optimistisch waren selbst wir nicht."

Für den Besucheransturm hatte er eine logische Erklärung. "Der Wert ‚Steine’ hat gerade in Zeiten der Krise wieder enorm an Bedeutung gewonnen." Das bestätigte auch Petra Morsbach, Geschäftsführerin von MMP Ingenieurbau. "Immobilien sind wieder interessanter geworden, vielen Anlegern ist ein realer Gegenwert sehr wichtig", erklärte sie und fügte an: "Wenn die Finanzkrise einen Einfluss auf den Immobilienmarkt hat, dann einen positiven."

Neben der Nachfrage sei aber auch das Angebot in Wuppertal sehr gut, erklärte Morsbach weiter. "Besonders gut sanierte Immobilien in Höhenlage, wie beispielsweise am Dönberg, in Ronsdorf oder in Cronenberg, sind gefragt und stehen nie lange leer." Doch nicht nur die Aussteller zeigten sich zufrieden. Bepackt mit einer dicken Tüte voller Unterlagen und Prospekten, machte Christian Freier seine letzte Runde durch die Halle. "Das Angebot hier ist wirklich gut. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, in eine Immobilie zu investieren - und derzeit sind die Hypotheken-Zinsen wirklich sehr günstig. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich bedingt durch die Krise nun eher kaufen werde."

Und auch Edeltraud Kohl wurde zwischen den vielen Messeständen, Modellhäusern und Aufstellern fündig. "Ich interessiere mich für ein Energiesparhaus. Ich denke, dass man in Zeiten wie diesen mit einer Immobilie besser dran ist, als wenn man sein Geld in Aktien investiert", erklärte die Wuppertalerin.

Zu den 21 Vorträgen rund um die Immobilie hatten sich fast 1000 Besucher angemeldet. Im Vordergrund standen Vorträge etwa zum Thema Energieberatung. Es wurden jedoch auch Spezialthemen, wie zum Beispiel die Erbschaftssteuerreform und die Riesterrente für Immobilien (Wohn-Riester) angeboten.

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