Viele Bauvorhaben im laufenden Jahr. Hoffen auf mehr Energieeinsparungen.

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.
Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Andreas Fischer

Gut, aber eben nicht warm verpackt ist die Schwimmoper zurzeit.

Wuppertal. Fast 70 Millionen Euro will das Gebäudemanagement in diesem Jahr verbauen. Davon fließen knapp 25 Millionen Euro in die Bauunterhaltung, gute 44 Millionen sogar investiv in Immobilien.

Ein dicker Batzen, findet auch Hans-Uwe Flunkert, Chef des Gebäudemanagements. An der energetischen Situation der Häuser ändert sich damit aber nicht viel. Die Stadt tappt angesichts weiter steigender Preise trotzdem in die Energiefalle. Wenn Flunkert also darüber nachdenkt, was er mit dem Konjunkturprogramm (wäre Wuppertal beteiligt, ginge es nach grober Rechnung um mehr als 50 Millionen Euro) anfangen könnte, fallen ihm zuerst Energiesparmaßnahmen ein. Die Kosten von derzeit mehr als 15 Millionen Euro pro Jahr ließen sich nach seiner Einschätzung so halbieren. Und die Stadt könne sich auf diese Weise zukunftsfit machen.

Der besondere Charme: Weniger Schadstoffausstoß, viele Handwerker hätten gut zu tun - und die Stadt könnte eingesparte Energiekosten an anderer Stelle einsetzen. Klare Sache, so Flunkert. Das für energetische Maßnahmen eingesetzte Geld kommt zurück.

Bislang jedoch agiert die Stadt diesbezüglich lediglich mit einem Programm in Höhe von fünf Millionen Euro. Bis sich da strukturelle Verbesserungen ergeben, fließt also noch viel Wasser die Wupper herunter.

860 Gebäude an 500 Standorten gehören der Stadt. Aktuell erhält sie dabei rund 2,7 Millionen Euro Gewinnanteil vom Gebäudemanagement. Darin enthalten ist mit rund 960000 Euro der Anteil am Erlös aus dem Verkauf von Gebäuden. Denn wenn das Gebäudemanagement ein Haus verkauft, fließt die Hälfte an die Stadt, der andere Teil geht ins Budget des Gebäudemanagements, um weiter bauen zu können. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Werden nicht mehr genutzte Schulgebäude verkauft, so darf das Geld nur für den städtischen Haushalt benutzt werden. Das könnte in diesem Jahr zum Beispiel der Fall sein, wenn das Gebäude Im Vogelsholtz für etwa eine Million Euro verkauft wird.

Große Summen fließen in diesem Jahr insbesondere in die Sanierung der Schwimmoper mit rund 11 Millionen Euro und den Beginn der Sanierung im Schulzentrum-Ost mit etwa 4 Millionen Euro. Jeweils etwa 2 Millionen Euro gehen in diesem Jahr in den Neubau der Grundschule Am Timpen, Brandschutzmaßnahmen bei der VHS an der Auer Schulstraße, Brandschutz und Sanierung des Hauses der Jugend Barmen und den Sanierungsbeginn im Schulzentrum West.

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