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Martin Dahlmann fordert eine Entschädigung der vom Dioxin-Skandal betroffenen Landwirtschaftsbetriebe.

Martin Dahlmann fordert eine Entschädigung der vom Dioxin-Skandal betroffenen Landwirtschaftsbetriebe.

Martin Dahlmann fordert eine Entschädigung der vom Dioxin-Skandal betroffenen Landwirtschaftsbetriebe.

Wuppertal. „Das ist eine ernstzunehmende Krise. Viele Betriebe drohen unverschuldet durch die verhängten Sperrungen in eine existenzielle Notlage zu geraten“, sagt Martin Dahlmann, Vorsitzender der Kreisbauernschaft, zu den Folgen des Dioxin-Skandals.

Für die betroffenen Landwirte fordert er, dass der Verursacher für den Schaden aufkommt. Nach Dahlmanns Einschätzung kann die Sperrung eines Hofes sehr schnell 10 000 oder 20 000 Euro Umsatz kosten.

Um solche Verunreinigungen zu verhindern, müsse dort, wo aus Nicht-Lebensmittelbetrieben Material an Lebensmittelbetriebe geliefert werde, eine vollständige Trennung der Produktion von Rohstoffen für die technische Verwendung einerseits und für Futtermittel, Nahrungsmittel und Kosmetika andererseits erfolgen. Hierzu müssten unverzüglich die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

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