Der Weg weiterer Internationalisierung ist vorgezeichnet.

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Werner Buhr, Klaus Reckermann, Roswitha Keller, Jürgen Mues und Siegfried Keller (von links).

Werner Buhr, Klaus Reckermann, Roswitha Keller, Jürgen Mues und Siegfried Keller (von links).

Andreas Fischer

Werner Buhr, Klaus Reckermann, Roswitha Keller, Jürgen Mues und Siegfried Keller (von links).

Grifflenberg. Vor fast exakt 30 Jahren hat Siegfried Keller seinen Lehrer-Job aufgegeben und sich mit Ehefrau Roswitha selbstständig gemacht, um das Konzept der totalen Verzahnung von Theorie und Praxis in der CNC-Technik zu verfolgen. Nun hat das Ehepaar das Unternehmen aus Altersgründen verkauft, sich gegen das Kauf-Angebot eines fremden Unternehmens entschieden und gibt es in die Hände der Mitarbeiter Werner M. Buhr, Jürgen Mues und Klaus Reckermann, die nicht lange für die Überlegung brauchten, ob sie als geschäftsführende Gesellschafter tätig werden möchten. Nun wird aus der R. & S. Keller GmbH die CNC Keller GmbH. Als Berater bleibt Ehepaar Keller dem Unternehmen erhalten. Einen krönenden Abschluss könnte die Bewerbung für den Weiterbildungs-Innovations-Preis des Bundesinstituts für Berufsbildung darstellen. Die Chancen stehen nicht schlecht.

Annähernd 80 Länder bedient Keller derzeit mit seinen Systemen. Und genau diese Internationalisierung weiter auszubauen, ist fester Bestandteil der weiteren Keller-Strategie. Bei den Chinesen ist das Keller-Konzept zum Beispiel so begehrt, dass es einen Vertrag gibt, wonach bereits in diesem Jahr zehn große Delegationen zur Schulung nach Wuppertal und Remscheid kommen. Denn gemeinsam mit Partnern aus China und dem BZI Remscheid hat das 20-Mann-Unternehmen Keller das „Chinesische IHK-Zertifikat“ entwickelt.

Jüngeren Ursprungs ist auch die Strategie, die Software als Internet-Produkt anzubieten. So lässt sich etwa die Nachfrage nach Schülerversionen befriedigen – und zwar in allen möglichen Sprachen. Eine Erkenntnis daraus ist übrigens, dass die Schüler sich häufig nachts an der CNC-Software üben. Und es entspricht Kellers Philosophie, wonach die Technik einfach nur richtig erklärt werden muss, wenn er dazu sagt: „Wir garantieren dafür, dass derjenige, der lernen will, nicht scheitert.“

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