Nach geplatzter Bankverhandlung drohte Zahlungsunfähigkeit.

Wuppertal. Zunächst scheiterten die Verhandlungen mit der Hausbank, im Anschluss daran auch der Einstieg eines Investors. Deshalb hat die Casasa GmbH wegen drohender Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Jens M. Schmidt von Runkel Schneider Weber nennt diesen noch im Dezember gestellten Insolvenzantrag "unausweichlich". Denn bereits zum Jahreswechsel drohte die Zahlungsunfähigkeit.

Schmidt hat die Mitarbeiter allerdings darauf eingestellt, den Betrieb fortzuführen. Die Hoffnung, dass dieser Weiterbestand gesichert werden kann, zieht Schmidt unter anderem aus der Bereitschaft der Lieferanten. Die in Kürze beabsichtigten Investorengespräche könnten das erleichtern.

Der Geschäftsbetrieb (derzeit stehen nach einem vorhergegangenen Abbau 13 Beschäftigte auf der Liste) wird derzeit uneingeschränkt fortgeführt. Schließlich sind die Auftragsbücher nach Abgaben von Schmidt gut gefüllt, auch die fristgerechte Abwicklung neu eingegangener Aufträge sei sichergestellt. Schwächen der Vergangenheit sieht er aber auf der Vertriebsseite. Wie geplant, nimmt Casasa aber an der Ende Januar in Frankfurt laufenden Messe "Christmas World" teil.

Die Casasa GmbH mit Sitz an der Rosenthalstraße gehört nach eigenen Angaben zu den großen Vollsortimentern im Bereich Geschenk- und Dekorationsbänder. Casasa ist ein reines Handelsunternehmen. Zum Sortiment gehören Meterware und Großrollen, Kleinsortimente, Saisonplatzierungen für mittlere und große Flächen, Feste Jahresplatzierungen sowie Aktionsartikel und Schnelldreher. 

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