Krankenkasse: Noch keine Zusage zu zusätzlichen Räumen bei Delphi.

Wuppertal. Bei Automobilzulieferer Delphi heißt es zwar bereits seit längerem, dass künftig neben Happich auch die Barmer GEK Räume im Delphi-Gebäude anmieten werde. Doch die BEK hüllt sich diesbezüglich noch in Schweigen. Noch sei nichts entschieden, sagt die Vorstandvorsitzende Birgit Fischer. Die BEK sei aber tatsächlich darum bemüht, verstreute Einheiten zu konzentrieren. Eigentlich wollte Birgit Fischer am Freitag aber ohnehin lieber darüber sprechen, dass die Schwebebahn jetzt auch in den Farben der Barmer GEK fährt und so "zwei Markenzeichen der Stadt zusammengebracht werden". Die Abmachung für den Werbeauftritt gilt zunächst für drei Jahre, soll aber eine dauerhafte Verbindung darstellen.

Neue Regeln im Gesundheitssystem: Das gibt Probleme

Die Kosten? "Vertretbar", antwortet Birgit Fischer. Die Barmer GEK beschäftigt in der Hauptverwaltung 1670 Menschen, in elf Geschäftsstellen (darunter vier in Wuppertal) weitere 220 Menschen und hat in Wuppertal mehr als 49 550 Mitglieder sowie fast 63 700 Versicherte. Auf die geplanten Reformen im Gesundheitswesen angesprochen, stellt Birgit Fischer klar, dass ein "massives Problem" auftreten wird, wenn Internet-Krankenkassen in der finanziellen Unterstützung mit den normalen Krankenkassen gleichgestellt werden. "Wir wünschen uns mehr Unterstützung von der Politik", fordert Fischer.

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