Leitbranche ist das Kfz-Handwerk. Auszubildende sind zu einem Drittel Frauen.

Bestandteil der Imagekampagne: Das Foto zeigt, wie der Sonntagsbraten ohne das Handwerk hergerichtet würde.
Bestandteil der Imagekampagne: Das Foto zeigt, wie der Sonntagsbraten ohne das Handwerk hergerichtet würde.

Bestandteil der Imagekampagne: Das Foto zeigt, wie der Sonntagsbraten ohne das Handwerk hergerichtet würde.

Bestandteil der Imagekampagne: Das Foto zeigt, wie der Sonntagsbraten ohne das Handwerk hergerichtet würde.

Wuppertal. Zum Start einer bundesweiten Image-Kampagne des Handwerks legt die Kreishandwerkerschaft Zahlen vor, die es in sich haben: Demnach macht das Handwerk in Wuppertal mit 3906 Unternehmen einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro, bietet bei steigender Tendenz mit gut 23.000 Mitarbeitern rund ein Fünftel aller sozialversicherungspflichtigen Jobs im Stadtgebiet und stellt jedes Jahr etwa 500 Ausbildungsstellen zur Verfügung. Wie Falk Niederlehner von der Kreishandwerkerschaft berichtet, sind diese Ausbildungsplätze mittlerweile zu einem Drittel von Frauen besetzt. "Der Girl’s Day wird angenommen", sagt er.

400 Unternehmen auf der Suche nach einem Nachfolger

Weil innerhalb der nächsten Jahre etwa 400 Handwerks-Unternehmen auf der Suche nach einem Nachfolger sind, haben junge Meister laut Kreishandwerkerschaft zudem eine gute Chance. Schließlich hat etwa die Hälfte aller 11.500 Handwerker, die seit Kriegsende in Wuppertal ihre Meisterprüfung abgelegt haben, auch einen eigenen Betrieb gegründet.

Leitbranche des Handwerks in Wuppertal ist das Kfz-Gewerbe mit einem Umsatz von 667 Millionen Euro. Handwerksprodukte wie Brot/Brötchen bringen es bei 20 Unternehmen mit gut 700 Beschäftigten auf einen Umsatz von mehr als 43 Millionen Euro. 26 Fleischereien mit knapp 260 Mitarbeitern machen einem Umsatz von gut 35 Millionen Euro. Weitere Hauptumsatzbringer sind mit 102 Millionen Euro die Elektrotechniker (Licht und Technik im Haus) sowie mit 88 Millionen Euro alles im Bereich Gas, Wasser und Wärme.

3845 aller rund 23.000 Beschäftigten im Wuppertaler Handwerk sind übrigens Migranten. Auch 625 der 3900 Betriebe gehören mittlerweile Migranten.

Kfz-Techniker (1940 Beschäftigte/222 Firmen); Elektrotechniker (1036/247); Klempner, Installateure, Heizungsbauer (903/233); Maler und Lackierer; Maurer und Betonbauer sowie Straßenbauer; Friseure (679/ 328); Tischler (668/150); Metallbauer; Feinwerkmechaniker; Zahntechniker (286/52).

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