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Seit Mitte Dezember hat Die Stadt Streumaterial im Wert von etwa 250.000 Euro eingesetzt.

Seit Mitte Dezember hat Die Stadt Streumaterial im Wert von etwa 250.000 Euro eingesetzt.

Andreas Fischer

Seit Mitte Dezember hat Die Stadt Streumaterial im Wert von etwa 250.000 Euro eingesetzt.

Wuppertal. Jetzt wird es eng: Während der Winterdienst die Straßen jetzt auch mit hinzu gekauftem Sand, Split und Granulat streut, wartet die Stadt auf Streusalz-Nachschub: Bereits Ende Dezember habe man beim Lieferanten in Hannover 600 Tonnen Salz nachbestellt, diese aber immer noch nicht erhalten - ebenso wie darauf folgende Bestellungen.

Das treffe auch andere Städte und lasse darauf schließen, dass Winterdienste auf Autobahnen und Landesstraßen bevorzugt beliefert werden. Auf den Engpass habe man die Lieferfirma nun mit Nachdruck hingewiesen - und rechne mit einer Lieferung Anfang nächster Woche. Seit Mitte Dezember habe man Streumaterial im Wert von etwa 250.000 Euro eingesetzt und lasse sich per Spedition nun auch mit Granulat aus dem Kalkstein-Abbau im Raum Wülfrath beliefern. Das könne Tausalz aber nicht ersetzen.

An langfristige Lieferverträge sei man beim Salz nicht gebunden, sagt die Stadt. Unterdessen tun sich anderorten erstaunliche Quellen auf: So hat Christian Feuerstein vom gleichnamigen Haushaltswarengeschäft in Vohwinkel nach einigen Absagen nun fast drei Tonnen Salz aus Rain in Bayern geliefert bekommen - "von meinem Vogelfutter-Händler, der auch Salz im Programm hat". mel/kas

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