Die Stadt sucht Freiwillige, die in den kommenden Wochen in den Abendstunden dabei helfen, Frösche und Kröten vor dem Überfahren werden zu schützen.

Kröte
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Fries, Stefan (fr)

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Wuppertal. Auf frühlingshafte Temperaturen warten im Moment nicht nur die Menschen, sondern auch die einheimischen Amphibien wie Kröten, Frösche und Molche. Sobald das Thermometer nachts auf zirka acht  Grad gestiegen ist, verlassen die Tiere ihre Winterquartiere im Wald oder in den Gärten und machen sich auf dem Weg zu ihren Laichgewässern.

Manchmal müssen sie dabei Straßen überqueren. Deshalb werden jedes Jahr vom Ressort Umweltschutz und der Station Umwelt und Natur der Stadt zahlreiche Zäune aufgestellt, einige Straßenabschnitte gesperrt und Hinweisschilder für die Autofahrer aufgestellt. Unterstützung liefern dabei auch junge Freiwillige, die sich im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres für den Naturschutz in der Stadt engagieren. Auch für die Amphibienschutzaktion 2017 werden wieder zusätzliche Helfer gesucht, die Kröten und Molche einsammeln und zum Laichgewässer tragen.

Besonders im Bereich Böhler Weg, in der Lüntenbeck und in Laaken werden noch aktive Helfer gesucht. Der Einsatz beginnt in den Abendstunden, weil die Tiere erst in der Dunkelheit aus ihren Verstecken kommen. Benötigt werden eine Taschenlampe, um die Tiere hinter dem Zaun zu finden, ein großer Eimer zum Einsammeln der Tiere – und eine Warnweste, damit die Helfer von den Autofahrern rechtzeitig gesehen werden.

Wer mitmachen möchte und noch weitere Informationen braucht, kann sich beim Ressort Umweltschutz per E-Mail an susanne.varnhorst@stadt.wuppertal.de oder telefonisch unter 563 53 43 melden.

Autofahrer werden darum gebeten, die aufgestellten Schilder zu beachten und zum Schutz der Tiere und der Menschen die Geschwindigkeit deutlich reduzieren.

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