Tourist in der eigenen Stadt: Die WZ schenkt Wuppertalern ein Wochenende in der eigenen Stadt.

Stadttour
Briller Viertel, Industriemuseum, Schwebeahn: In Wuppertal gibt es auch für Einheimische einiges zu entdecken.

Briller Viertel, Industriemuseum, Schwebeahn: In Wuppertal gibt es auch für Einheimische einiges zu entdecken.

Briller Viertel, Industriemuseum, Schwebeahn: In Wuppertal gibt es auch für Einheimische einiges zu entdecken.

Briller Viertel, Industriemuseum, Schwebeahn: In Wuppertal gibt es auch für Einheimische einiges zu entdecken.

Beim Bürgerdinner antwortet Christof Seeger-Zurmühlen (stehend), LeIter der Bürgerbühne, auf Fragen aus dem Publikum.

Uwe Schinkel / dpa, Bild 1 von 4

Briller Viertel, Industriemuseum, Schwebeahn: In Wuppertal gibt es auch für Einheimische einiges zu entdecken.

Wuppertal. Wie gut kennen Cronenberger die Hinterhöfe des Luisenviertels? Oder Oberbarmer die Waldwege im Burgholz? Wussten Sie, dass 2014 rund 220 000 Menschen in Wuppertal übernachten, dazu kommen zahlreiche Tagesbesucher. Von den 220 000 Besuchern kamen 2014 35 000 aus dem Ausland.

„Wir haben sensationelle Zahlen, was den Tourismus betrifft“, erklärt Martin Bang, Geschäftsführer von Wuppertal Marketing. Viele ihrer Touren seien ausgebucht. Die Stadt lockt Touristen mit Geschichte, Kunst, und Natur. Tony Craggs Skulpturenpark, Pina Bauschs Tanztheater und das Von der Heyd-Museum sind über Deutschlands Grenzen hinweg bekannt.

Viele Menschen aus kommunistisch geprägten Gebieten lockt zudem der Name Friedrich Engels ins Tal. Und Wuppertaler? Ein wenig Lokalpatriotismus gebe es schon, aber viele würden auch oft in ihrem eigenen Kiez bleiben, sagt Bang, Viele wüssten gar nicht, was es vor ihren Türen alles gibt.

Darum das Experiment: Wie sieht ein Wuppertaler die eigene Stadt, wenn er dorthin vereist? Am 30. Mai lädt die WZ mit der Wuppertal Marketing GmbH zwei WZ-Leser aus Wuppertal ins Hotel Arcardia ein. Dabei sollen die beiden vor allem eins tun: Ihre Stadt auf eigene Faust erkunden.

Touristen sehen Stadt mit anderen Augen

Nach dem Check-in geht es am Samstag auf eine Tour mit dem Oldtimerbus durch Stadtteile der bergischen Großstadt. Die Stadtführer berichten Wissenswertes von Stadt- und Industriegeschichte und zeigen Kontraste von der Arbeitersiedlung bis zu den Villenvierteln. Danach haben die zwei Auserwählten Zeit, um die Stadt selbst zu erkunden.

Wir verschenken eine Übernachtung mit Frühstück am 30. Mai im Hotel Arcardia an Wuppertaler WZ-Leser. Die Touristen verpflichten sich im Gegenzug, der Redaktion von ihrem Ausflug zu erzählen. Wer das Wochenende erleben möchte, schreibt uns, was er oder sie an Wuppertal am liebsten mag: entweder per E-Mail an redaktion.wuppertal@wz.de oder per Fax: 0202/ 7172604. Einsendungen bis einschließlich Mittwoch, 29. April, werden berücksichtigt.
 

Vielleicht wagen sie sich in Ecken, die sie vorher nicht betreten hätten, als Tourist sei man da offener, das weiß Bang aus Erfahrung. „Wenn man als Tourist unterwegs ist, sieht man eine Stadt mit anderen Augen“, sagt der Tourismusexperte. Zur Hilfe bekommen die Städtetouristen einen Reiseführer und Broschüren mit an die Hand, das Stadtmarketing gibt auf Wunsch Restauranttipps.

Am Sonntag geht es nach einem Frühstück auf eine Stadttour mit dem Velotaxi, bevor die Reisenden von ihrem Städtetrip nach Hause zurückkehren. Und vielleicht Freunden, Familie und Nachbarn davon berichten, was sie alles erlebt haben.