dpa
dpa

dpa

Uli Deck

dpa

Wuppertal. An Silvester und Neujahr hat die Wuppertaler Polizei verstärkt Alkohol- und Drogenkotrollen im Bergischen Städtedreieck durchgeführt. Insgesamt, also in den drei Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen, überprüften die Beamten 579 Fahrzeugführer. 305 Fahrer stellten sich einem sogenannten Alcotest, bei 40 wurde ein Drogenvortest durchgeführt. Elf von ihnen mussten eine Blutprobe abgeben (siebenmal Alkohol / viermal Drogen). Dabei zogen die Polizisten vier Führerscheine ein. Die Fahrer erwartet nun entweder eine Ordnungswidrigkeiten- (oder in den schwerwiegenderen Fällen) auch eine Strafanzeige.

Die Neujahrsfeierlichkeiten verliefen aus Sicht der Polizei aber weitestgehend friedlich. Im Bergischnen Städtedreieck wurden zwischen Mittwoch 18 Uhr und Neujahr um 6 Uhr insgesamt 304 Einsätze wahrgenommen. Dabei musste die Polizei in Wuppertal 16 Körperverltzungen registrieren, im vergangenen Jahr waren es noch 18 gewesen. Zwei Sachbeschädigungen wurden gemeldet. Zum Jahreswechsel 2014/14 waren noch 14 gemeldet worden. Zu sieben Eigentumsdelikten (Vorjahr: fünf) ist es im Tal gekommen. 32 Ruhestörungen wurden der Polizei gemeldet (Vorjahr: 28).Fünfmal rückte die Polizei wegen Streitigkeiten aus (Vorjahr 13). Zehnmal brannte es in Wuppertal in der Silvesternacht (Vorjahr: 13). 

Groben Unfug durch Abbrennen von Pyrotechnik registrierte die Wuppertaler Polizei in drei Fällen (Vorjahr: drei).Zudem leisteten die Polizisten im Verlauf der Nacht in neun Fällen Hilfe in allen Lebenslagen. Für neun alkoholisierte Personen begann das neue Jahr im Polizeigewahrsam. In drei Fällen musste die Entnahme von Blutproben angeordnet werden.