Zwei Tagesstätten sollen geschlossen werden.

An der zweigruppigen Einrichtung an der Flexstraße in Langerfeld sind dem Evangelischen Kindertagesstättenverein zufolge bauliche Veränderungen nicht möglich. Deshalb wird die Einrichtung zum 1. August 2013 geschlossen.
An der zweigruppigen Einrichtung an der Flexstraße in Langerfeld sind dem Evangelischen Kindertagesstättenverein zufolge bauliche Veränderungen nicht möglich. Deshalb wird die Einrichtung zum 1. August 2013 geschlossen.

An der zweigruppigen Einrichtung an der Flexstraße in Langerfeld sind dem Evangelischen Kindertagesstättenverein zufolge bauliche Veränderungen nicht möglich. Deshalb wird die Einrichtung zum 1. August 2013 geschlossen.

Andreas Fischer

An der zweigruppigen Einrichtung an der Flexstraße in Langerfeld sind dem Evangelischen Kindertagesstättenverein zufolge bauliche Veränderungen nicht möglich. Deshalb wird die Einrichtung zum 1. August 2013 geschlossen.

Wuppertal. 32 Tageseinrichtungen für Kinder mit insgesamt 73Gruppen im Kirchenkreis Wuppertal arbeiten in Trägerschaft des Evangelischen Kindertagesstättenvereins (EKV). Künftig werden es nur noch 30 Kindertagesstätten sein. Außerdem sinkt die Zahl der Gruppen deutlich. Das hat die EKV-Mitgliederversammlung jetzt beschlossen.

Wo keine Raumerweiterung möglich ist, wird reduziert

Was sich zunächst nach einem reinen Sparprogramm anhört, hat aber nach Angaben von Pfarrer Thomas Kroemer, Vorsitzender des EKV-Aufsichtsrates, noch einen ganz anderen Grund: "Die Gebäude, die wir halten, sollen auch in 20 Jahren noch attraktiv sein", sagt er. Und in diesen Häusern gibt es wegen der Plätze für Unter-Drei- und später wohl auch Unter-Zwei-Jährige mehr Platz - zum Beispiel für Wickel- und Ruheräume. Das heißt: Entweder entsteht ein Anbau oder die Zahl der Gruppen wird reduziert. Und das geschieht dort, wo aus baurechtlichen oder finanziellen Gründen eine Erweiterung nicht möglich ist, so Kroemer.

Der EKV will bei den Gruppenschließungen zudem darauf achten, dass möglichst so viele Kinder schulpflichtig werden wie Plätze entfallen.

Insgesamt kostet die Umstrukturierung erst einmal Geld. Drei Millionen Euro - einschließlich der Förderung durch die öffentliche Hand - werden für die Umbaumaßnahmen insgesamt investiert.

Der EKV, der für fast sämtliche evangelischen Kindergärten im Stadtgebiet zuständig ist, hat jährlich ein Budget von rund 1,7 Millionen Euro. Das entspricht etwa zehn Prozent des gesamten Kirchensteueraufkommens.

Um eine Gruppe reduziert werden zum 1. August 2011 die Einrichtungen Holzer Straße, Karl-Greis-Straße, Schenkstraße, Wilhelm-Hedtmann-Straße, Klingelholl und Kyffhäuser Straße. Ein Jahr später gibt es an den Tagesstätten Annabergstraße und Wichelhausberg eine Gruppe weniger.

Geschlossen werden zum 1. August 2012 die Einrichtung Höchsten und ein Jahr später die Kita Flexstraße.

Seit Einführung des Kinderbildungsgesetzes hat der Evangelische Kindertagesstättenverein zudem die Zahl der Mitarbeiter deutlich erhöht - und zwar von rund 240 auf nunmehr 284. Die jetzt anstehenden Streichungen gehen laut Kroemer nicht auf sinkende Kirchensteuer-Einnahmen zurück.

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