Im Freibad Mirke flogen zum siebten Mal die Tannenbäume.

Im Freibad Mirke flogen zum siebten Mal die Tannenbäume.
Auch Peter Vorsteher, Ratsherr der Grünen (l.), probierte sich – unter den Blicken von Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert (SPD/M.) und Heiner Mokroß (Förderverein Pro Mirke/r.) – an der Tanne.

Auch Peter Vorsteher, Ratsherr der Grünen (l.), probierte sich – unter den Blicken von Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert (SPD/M.) und Heiner Mokroß (Förderverein Pro Mirke/r.) – an der Tanne.

Andreas Fischer

Auch Peter Vorsteher, Ratsherr der Grünen (l.), probierte sich – unter den Blicken von Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert (SPD/M.) und Heiner Mokroß (Förderverein Pro Mirke/r.) – an der Tanne.

Mirke. Zum siebten Mal hatte der Förderverein des Freibades Mirke am Montag zum neben dem Neujahrsspringen in Garmisch einzigen ernstzunehmenden Sportwettbewerb auf die Terrasse des Freibades eingeladen: Zum Tannenbaum-Weitwurf, zu dem sich eine stattliche Schar erfolgshungriger Athleten eingefunden hatte, fest entschlossen die Sportszene mit neuen Jahresweltbestleistungen zu verblüffen.

Als Sportgeräte dienten zwei Sauerländer Nadelgehölze, die aus nachvollziehbaren Gründen ungeschmückt und unbesungen geblieben waren, aber dennoch im noch jungen Sportjahr einen wichtigen Zweck zu erfüllen hatten. Die eine, kaum 40 Zentimeter hohe aber weit ausladende Tanne, war Trainingsobjekt und wurde von Kraftpaket Heiner Mokroß, Gastgeber und Vorsitzender des Fördervereins, dank perfekter Drehtechnik bis an die Zehnmeter-Grenze gewuchtet. Eine Weite, die nur noch Jung-Talent Andrej erreichte.

Die andere, das eigentliche Wurfobjekt, eine widerspenstige Blautanne von 180 Zentimeter Länge, war da schon schwieriger zu handhaben. An der Schnittstelle am Stamm wie beim Kugelstoßen ansetzen, ging zu Lasten der Aerodynamik. Werfen per Seitschwung ergab eine schiefe Flugbahn. Die Hammerwurftechnik unter Ausnutzung der Fliehkraft war im Hinblick auf mögliche Kollateralschäden beim nahe stehenden Publikum verpönt. Anspruchsvolle Herausforderungen, die da auf die Teilnehmer, unter ihnen mit Gabriela Ebert, Stefan Kühn oder Peter Vorsteher auch einige Polit-Prominenz, warteten.

Aber niemanden elektrisierte der Wettbewerb so wie „Chopin“, einen kleinen Hund, der mit ansehen musste, wie Herrchen Detlef Schmitz, die voluminöse Blautanne ein ums andere Mal warf, er jedoch das „Stöckchen“ nicht apportieren durfte.

Der heitere Tannenbaumweitwurf samt Punsch und Met aus der „Feuerbar“ diente auch dazu, den Förderverein Freibad Mirke und dessen Ziel, das still gelegte einstige Familienbad in ein Naturbad zu verwandeln, wieder mal in den Blickpunkt des Interesses zu rücken. Und das ist auch am Neujahrstag 2018 vollauf gelungen.

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