Warnstreik
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Wuppertal/Düsseldorf. Zu einer landesweiten Demonstration am Donnnerstag in Düsseldorf haben neben der Gewerkschaft der Polizei auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Bildungsgewerkschaft GEW aufgerufen. Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass sich auch in Wuppertal zahlreiche Lehrer, Sozialpädagogen und Polizei-Angestellte an den Warnstreiks beteiligen, um im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde Druck auf Bund und Land auszuüben.

In bisher zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, die Gewerkschaften fordern ein Einkommensplus von sechs Prozent. Nach Angaben von Verdi werden mindestens zwei Schulen in Wuppertal bis auf einen Notdienst geschlossen bleiben, darunter eine Förderschule.

An anderen Schulen werde so manche Stunde ausfallen, denn die verbeamteten Lehrkräfte seien aufgerufen, keine Vertretung für ihre streikenden Kollegen zu übernehmen. Viele der streikenden Lehrkräfte aus Wuppertal treffen sich um 9.30 Uhr am Schwebebahnhof Vohwinkel, von wo sie gemeinsam mit dem Bus zur Demonstration nach Düsseldorf fahren, wo Verdi-Chef Frank Bsirske spricht.

Das Kollegium der Troxler-Schule (Waldorfförderschule) beteiligt sich am Warnstreik der GEW und fährt geschlossen nach Düsseldorf. Mehr als 50 Polizisten (Beamte in zivil) und Tarifbeschäftigte des Wuppertaler Polizeipräsidiums werden ebenfalls vor dem Landtag demonstrieren. „Im vergangenen Jahr haben die Bundesländer fast neun Milliarden Euro mehr eingenommen, als sie ausgegeben haben. Das Geld für eine Tariferhöhung ist also da“, sagt die Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bergisches Land, Gabi Schmidt. Red

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