Die Lage im Schwimmbad Mirke ist ernst - aber nicht aussichtslos. Daran ändert selbst der Umstand nichts, dass seitens der Stadt viel zu lange viel zu wenig getan wurde, um das Traditionsbad in Toplage zu pflegen und zu erhalten.

Was jetzt zählt, ist die Tatsache, dass gerade dieses Freibad viele Freunde hat, die sich nicht lange bitten lassen, wenn es um konstruktive Ideen zu dessen Rettung geht.

Und genau die muss die Verwaltungsspitze jetzt in sachlichen Gesprächen mit dem Förderverein erörtern, um gemeinsam eine Lösung zu finden: Die Wuppertaler, die sich für ihr Bad einsetzen - in welchem Stadtteil auch immer - haben ein Recht darauf, dass die Verwaltung sie bestmöglichst unterstützt.

Nur auf leere Kassen zu zeigen, reicht nicht aus. Der Förderverein wird sich schon genug ins Zeug legen müssen, um Geld und Unterstützer für die Mirke zu sammeln.

 

stefan.melneczuk@westdeutsche-zeitung.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer