Wuppertal geht es gut. Jedenfalls malen die Wuppertaler, die an der Glücks-Befragung des Wuppertal Instituts teilgenommen haben, ein positives Bild der Stadt. Aber das darf nicht alles gewesen sein. Für das Wuppertal Institut und die Stadt gilt es jetzt, auf den Ergebnissen aufzubauen, sie zu vertiefen und zu nutzen.

Die Forscher haben eine gute und interessante Arbeit geleistet. Sie zeigt, zumindest in Teilen, woran es in Wuppertal hapert – etwa am Straßenverkehr, der sowohl von Auto- als auch Radfahrern kritisiert wird. Und was gut läuft: Nordbahntrasse und Wohnraum.

Wer was bemängelt oder für gut befindet, ist noch nicht klar. Da muss das Institut nachhaken. Auch die geringe Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund unter den Teilnehmern ist so ein Punkt. Es wäre schön und repräsentativ, wenn auch diese Menschen gehört würden. Die Forscher wollen den Kontakt suchen. Gut so. Die Daten können nur an Relevanz gewinnen.

Auch die Stadt sollte sich intensiv mit den Daten befassen. So genau erfährt sie sonst nicht, wo der Schuh drückt – und was sie richtig macht.

Damit aus glücklich noch mehr werden kann.

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