Das Dach und die Fassade sind in Oberbarmen so gut wie fertig, und jetzt wird die Anlage gegen den Schienenlärm getestet.

Noch ist sie eingerüstet: Die neue Wagenhalle der Schwebebahn in Oberbarmen nimmt mehr und mehr Form an.
Noch ist sie eingerüstet: Die neue Wagenhalle der Schwebebahn in Oberbarmen nimmt mehr und mehr Form an.

Noch ist sie eingerüstet: Die neue Wagenhalle der Schwebebahn in Oberbarmen nimmt mehr und mehr Form an.

Uwe Schinkel

Noch ist sie eingerüstet: Die neue Wagenhalle der Schwebebahn in Oberbarmen nimmt mehr und mehr Form an.

Oberbarmen. Mit einem Investitionsvolumen von fast 30 Millionen Euro ist die neue Wagenhalle in Kombination mit der Endhaltestelle in Oberbarmen die letzte Großbaustelle am Wuppertaler Wahrzeichen. Bis zur Inbetriebnahme in den Osterferien sind es noch gut vier Monate (siehe Info-Kasten). Nachdem nun auch das Dach und die Fassade so gut wie fertig sind, läuft jetzt der Innenausbau.

Arbeiten an der Elektrotechnik und am Lärmschutz-System

„In Oberbarmen ist das Dach dicht“, berichtet Stadtwerkesprecher Holger Stephan auf Nachfrage unserer Zeitung. Gleiches gelte – von Restarbeiten abgesehen – auch für die Fassade der gut 107 Meter langen und 24 Meter breiten Wagenhalle. Der Boden wurde außerdem mit der ersten Schicht zur Lärmdämmung versehen. In Januar wird sie noch mit einer Deckschicht aus Gussasphalt ausgestattet.

Heizungsbauer und Sanitärinstallateure werden in diesem Monat ebenfalls im Einsatz sein, damit im Anschluss daran die Trockenbauwände geschlossen werden können. Dann schlägt die Stunde der Elektrotechniker, wie die WSW berichten: Ab Ende Januar geht es an die E-Technik der Wagenhalle, damit bis Mitte März die Weichenwagen eingestellt und erste Tests erledigt werden können. Während der Osterferien werden die Systeme dann begutachtet und abschließend abgenommen, um die Großbaustelle zu beenden.

Und das Lärmproblem beim Wenden der Schwebebahnen an der neuen Kehre der Wagenhalle? Während der jetzt abgeschlossene Fassadenbau seinen Teil zum Lärmschutz beiträgt, ist nun auch das Schmier- und Sprühsystem am Schienenweg fertiggestellt. Anfang Januar sollen weitere Sprühdüsen für Wasser montiert und die bereits bestehenden neu justiert werden, um das Quietschen auf Dauer in den Griff zu bekommen.

Wie berichtet, wird der Schienenweg an der Kehre mit Spezialfett geschmiert und mit einem Sprühnebel aus Wasser versehen, nachdem es 2013 in der Nachbarschaft wiederholt Beschwerden über die zu laute Schwebebahn gegeben hat. Das System für den Lärmschutz wird jetzt weiter getestet.

In diesem Jahr soll die Schwebebahn durchgehend zur Verfügung stehen. Davon ausgenommen sind die Osterferien: Vom 12. bis zum 27. April ruht der Zugbetrieb für die Inbetriebnahme der neuen Wagenhalle in Oberbarmen. Dort wird dann abschließend an der Systemtechnik gearbeitet.

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