Kompliment an den städtischen Straßenreinigungsbetrieb und seine Mitarbeiter: Schon früh am Neujahrstag waren die Innenstädte gesäubert, die regennassen Böller- und Raketen-Reste weitgehend entfernt. Die Reinigung der Quartiere soll in den kommenden Tagen folgen. Wer nun über den teils gewaltigen Silvester-Müll in seiner Straße schimpft und kritisiert, dass der an Tag Drei des neuen Jahres noch immer nicht beseitigt wurde, sollte sich mit seinem Unmut weniger an die Stadt und ihre Mitarbeiter wenden als vielmehr an seine Nachbarn. Erfreulich zahlreich seien die Wuppertaler dem Aufruf gefolgt und hätten nach der Knallerei vorbildlich aufgeräumt, lobt der Eigenbetrieb Straßenreinigung ESW. Doch viele sehen offenbar keine Notwendigkeit, vor der eigenen Tür zu kehren. Den selbst produzierten Dreck zu beseitigen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

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