Zwischen dem neuen Verein Vohwinkeler Flohmarkt und der AGVV zeichnet sich bereits jetzt Streit ab.

Vohwinkel
Wenn es bei der Einigung der – voraussichtlichen – Festveranstalter bleibt, dann könnte am Sonntag, 29. September 2013, auf der oberen Kaiserstraße gebummelt und ab Brucher Straße abwärts getrödelt werden.

Wenn es bei der Einigung der – voraussichtlichen – Festveranstalter bleibt, dann könnte am Sonntag, 29. September 2013, auf der oberen Kaiserstraße gebummelt und ab Brucher Straße abwärts getrödelt werden.

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Wenn es bei der Einigung der – voraussichtlichen – Festveranstalter bleibt, dann könnte am Sonntag, 29. September 2013, auf der oberen Kaiserstraße gebummelt und ab Brucher Straße abwärts getrödelt werden.

Vohwinkel. Nach dem nicht stattgefundenen Flohmarkt ist vor dem vielleicht stattfindenden Flohmarkt. Direkt im Anschluss an das gerade gelaufene Festwochenende im Wuppertaler Westen beginnt die Auseinandersetzung um das Trödelspektakel im kommenden Jahr. Sowohl der Verein Vohwinkeler Flohmarkt um Frank Varoquier als auch die Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine (AGVV) mit ihrem Vorsitzenden Andreas Schäfer erheben Anspruch auf die Ausrichtung der Großveranstaltung am letzten Sonntag im September 2013.

Die AGVV will sich diesbezüglich zwar nicht festlegen, pocht aber auf ihr Vorrecht, falls aus ihren Reihen jemand die Organisation übernehmen will. Frank Varoquier hat seinerseits bereits im Internet Anmeldeformulare zum Download bereitgestellt. Bei der Verwaltung liegt außerdem ein Nutzungsantrag seines Vereins für den Flohmarksonntag vor. Dieser umfasst neben der Kaiserstraße auch den Lienhardplatz.

Dort will die AGVV zum gleichen Zeitpunkt auf jeden Fall ihr Nachbarschaftsfest durchführen. „Wir sind natürlich gesprächsbereit und können uns eine Zusammenarbeit mit den Vereinen gut vorstellen“, sagt Frank Varoquier. „Mir liegt viel daran, dass es im nächsten Jahr wieder einen Flohmarkt gibt, wie ihn die Vohwinkeler kennen.“ Dabei solle der ursprüngliche Charakter erhalten bleiben: „Wir verfolgen keine kommerziellen Interessen.“

Falls es mit der AGVV bezüglich des Lienhardplatzes keine Einigung gebe, kann sich Varoquier Alternativen vorstellen. Ob das eine zeitliche Verschiebung des Nachbarschaftsfestes oder eine Verlegung der Veranstaltung etwa auf den Akzenta-Parkplatz bedeuten könnte, wollte er nicht kommentieren. Varoquier hofft aber auf einen Dialog.

AGVV behält sich vor, auf den Flohmarkt Anspruch zu erheben

Auch die AGVV möchte sich Gesprächen nicht verschließen, zeigt sich aber sehr selbstbewusst. „Wir haben bei unserer Entscheidung gegen die Durchführung des Flohmarktes nur dieses Jahr im Blick gehabt und 2013 nie ausgeschlossen“, sagt Andreas Schäfer. Man sei im Moment mit allen Vereinen sowie mit der Werbegemeinschaft Aktion V im Prozess der Meinungsfindung. „Wenn jemand aus unseren Reihen den Flohmarkt machen will, erheben wir darauf auch ganz klar den Anspruch“, betont er. Was Frank Varoquier in diesem Fall mit seinen Anmeldungen anfangen soll? Schäfer: „Die kann er dann alle in die Mülltonne werfen.“