Für die Messerattacke auf einen Wuppertaler Rechtsanwalt ist eine ehemalige Angestellte des Opfers zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Wuppertal. Für die Messerattacke auf einen Wuppertaler Rechtsanwalt ist eine ehemalige Angestellte des Opfers zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Außerdem muss die Frau wegen Wahnvorstellungen in eine Psychiatrie.
 
Sie wurde deswegen auch als nur eingeschränkt schuldfähig eingestuft. Das Wuppertaler Landgericht sprach sie am Mittwoch wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Die arbeitslose Kanzleimitarbeiterin war zunächst wegen versuchten Mordes vor Gericht gestellt worden.
 
Der Anwalt war von der 40-Jährigen in einem Straßencafé mit einem Messer von hinten niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor hatte der Jurist die erneute Bewerbung der Frau um Arbeit abgelehnt. Sie war 2003 aus der Kanzlei ausgeschieden.
 
Vor Gericht hatte sie ausgesagt, von Unbekannten verfolgt worden zu sein. In der Kanzlei sei sie von ihren Kollegen gemobbt worden.

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