Hadumod Ingrid Bartölke ist Ehrenamtlerin der Wuppertalbewegung, zum Thema Paten für Wuppertals Treppen.

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Hadumod Ingrid Bartölke

Hadumod Ingrid Bartölke

Anna Schwartz

Hadumod Ingrid Bartölke

Frau Bartölke, die Wuppertalbewegung schätzt das Engagement der Trassenpaten. Es gibt den Vorschlag, so ein System auch auf die vielen maroden Wuppertaler Treppen zu übertragen. Halten Sie das für eine gute Idee?

Hadumod Ingrid Bartölke: Ja, aber es müssten stadtteilbezogene, gemeinnützige Vereine gegründet werden mit der Zielsetzung: Erhaltung der Treppen. Die maroden Treppen müssten zuvor von der Stadt renoviert werden, so dass Paten und Patinnen dort arbeiten könnten. Unter solchen Voraussetzungen wäre das Wirken von Paten wünschenswert.

Wuppertals Treppen werden, ebenso wie die Nordbahntrasse, immer wieder Ziel von Sachbeschädigung. Was müsste Ihrer Ansicht nach verbessert werden?

Bartölke: Kameras oder verstärkte Kontrollgänge hätten sicher eine Abschreckwirkung – ganz wird sich das Problem aber schwer lösen lassen.

Ohne Ehrenamt wäre eine Stadt wie Wuppertal ärmer. Was wünschen Sie sich von Mitbürgern, aber auch Behörden?

Bartölke: Dass man Ehrenämter mehr fördert und auf die Wünsche der Paten und Patinnen, der Bürger und Bürgerinnen, mehr und schneller eingeht.

Inwiefern?

Bartölke: Ich höre zuweilen von Freiwilligen, dass sie sich eine bessere Kommunikation wünschen. Es ist wichtig, dass Anfragen und Anliegen von Ehrenamtlern ernst genommen werden. Und dass die freiwilligen Helfer auf Augenhöhe, als gleichberechtigte Partner, angesehen werden. kas

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