Positives Fazit: Zur Premiere des Stammtisches kamen gut 30 Gäste.

Positives Fazit: Zur Premiere des Stammtisches kamen gut 30 Gäste.
Isabell Spahn (stehend) mit Besuchern des ersten Stammtisches für das Quartier Siebeneick. .

Isabell Spahn (stehend) mit Besuchern des ersten Stammtisches für das Quartier Siebeneick. .

Stefan Fries

Isabell Spahn (stehend) mit Besuchern des ersten Stammtisches für das Quartier Siebeneick. .

Siebeneick. Die Pinnwand war gegen Ende der Veranstaltung mit Vorschlägen und Wünschen gut gefüllt. Isabell Spahn, Quartiersentwicklerin für Eckbusch und Siebeneick, hatte nun auch zum ersten Stammtisch für den Bereich Siebeneick geladen– und etwa 30 besucher kamen. „Ich habe bemerkt, dass bei den Treffen am Eckbusch die Bewohner von hier kaum vertreten waren.“ Und das hat seinen Grund. Denn die Aktivitäten dort bieten für die Bewohner jenseits der Nevigeser Straße kaum eine Alternative.

Bestes Beispiel dafür ist die fehlende Nahversorgung, in beiden Bezirken ein heiß diskutiertes Thema. Der geplante Cap-Markt am Ringelbusch ist für viele zu weit entfernt. Gerade ältere Menschen brauchen eine Alternative in Nähe. Sich weiter für einen Aldi-Markt an der Nevigeser Straße/ Ecke Triebelsheide einsetzen, sich weiter für den Bürgerladen zu engagieren, Ideen gab es viele.

Doch nicht nur zum Thema Nahversorgung gab es Vorschläge. In Kleingruppen wurde überlegt, was fehlt und welche Verbesserungen gewünscht werden. Eine Kommunikationsbörse soll helfen, Menschen mit gleichen Interessen zusammen zu bringen, oder Hilfen in Haus und Garten zu vermitteln. Es fehlen Bürgersteige an der Straße „Am Elisabethheim“, wie sieht es mit geplanter Bebauung aus, ein Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten wäre schön, sowohl draußen wie auch ein Innenraum.

Anbieten dafür würde sich die Gaststätte „Fuchspark“. Mit seinem großen Saal und der Bühne ist sie für kulturelle Veranstaltungen bestens geeignet. Was noch fehlt ist ein Gastronom. Auch die leerstehende Gaststätte „Voßdelle“ und der angrenzende ehemalige Aldi-Markt wurden als Alternative diskutiert.

Stammtisch soll regelmäßig wiederholt werden

Der Abend erwies sich als ein Generationen übergreifendes Zusammenrücken im Quartier und war Auftakt zu einem monatlichen Stammtischtreffen. Dieses bietet die Möglichkeit zur Entwicklung unterschiedlichster Interessenbörsen und Initiativen. „Das Zusammenwachsen ist nur positiv. Man lernt sich kennen und grüßt untereinander“, bemerkte eine Teilnehmerin.

Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, 18. Mai um 19 Uhr in der Christ-König Gemeinde am Westfalenweg 20 statt. bru

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