Gleich mehrfach mussten die Nutzer der Autobahn am Wochenende mit nur einer Spur auskommen. Das zog zwei Tage lang Staus nach sich.

Nadelöhr: Auch in Fahrtrichtung Barmen ging es am Wochenende auf der A 46 nur einspurig voran.
Nadelöhr: Auch in Fahrtrichtung Barmen ging es am Wochenende auf der A 46 nur einspurig voran.

Nadelöhr: Auch in Fahrtrichtung Barmen ging es am Wochenende auf der A 46 nur einspurig voran.

Wolfgang Westerholz

Nadelöhr: Auch in Fahrtrichtung Barmen ging es am Wochenende auf der A 46 nur einspurig voran.

Wuppertal. Auf der A 46 gab es am Wochenende Staus wie sonst nur zu Spitzenzeiten im Berufsverkehr: Während auf und entlang der Stadtautobahn an Fahrbahndecken und Fundamenten für den Lärmschutz gearbeitet wurde, stauten sich die Blechkolonnen zum Teil kilometerweit zurück. In beiden Fahrtrichtungen stand in Höhe der Baustellen zeitweise nur eine Fahrspur zu Verfügung. Montag früh sollen die Engpässe beseitigt sein.

Stemmarbeiten und Reparatur mit Flüssig-Asphalt

Hintergrund der Bauarbeiten waren einerseits massive Schäden auf den Fahrbahnen selbst: Auch hier hat der strenge Winter-Frost seine Spuren hinterlassen - und die Beanspruchung durch Lkw- und Baustellenverkehr. So stand neben Stemmarbeiten unter anderem auch der Einsatz von Flüssig-Asphalt auf dem Programm - jeweils mit zwei Stunden Abbindezeit, inklusive Sperrung.

In Fahrtrichtung Hagen wurde außerdem die Autobahnabfahrt Varresbeck gesperrt, um freie Hand für Reparaturen zu haben. Die Sperr- und Warnschilder lagen bereits am Freitagabend einsatzbereit am Straßenrand, ebenso wie die Umleitungshinweise über die Abfahrt Katernberg.

Unterdessen wurde - wie berichtet - zwischen dem Autobahnkreuz Sonnborn und der Anschluss-Stelle Haan am Wochenende die Montage erster Lärmschutzwände für die Siedlung am Domänenweg vorbereitet.

Die provisorischen Wände, die aller Voraussicht nach im Februar bei einem Nacht-Einsatz eingehängt werden, sind gut drei Meter hoch. Der endgültige Lärmschutz an der A46, den Anwohner dort bereits seit Jahrzehnten fordern, wird mehr als sechs Meter hoch sein und soll auf der Konstruktion des jetzt installierten Provisoriums auf Dauer installiert werden. Dafür gibt es allerdings noch keinen exakten Zeitplan.

Zwischen Sonnborn und Haan-Ost soll der Verkehr ab Montagfrüh, 5 Uhr, wieder freie Fahrt haben. Sonntagnachmittag meldete die Autobahnpolizei auf Nachfrage den Abbau der einspurigen Verkehrsführung.

Die WZ hat die Initiativen von Anwohnern gegen den Dauerlärm unterhalb der Autobahn im vergangenen Jahr wiederholt zum Thema gemacht - woraufhin der Landesbetrieb Straßen NRW bei einem Ortstermin rasche Hilfe zusagte. Sie nimmt mit den geplanten Wand-Elementen in diesem Frühjahr jetzt konkrete Form an.

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