Vor allem an den Weihnachtstagen fiel Papiermüll an.

Vor allem an den Weihnachtstagen fiel Papiermüll an.
Besonders nach Weihnachten fällt viel Altpapier an. Archiv

Besonders nach Weihnachten fällt viel Altpapier an. Archiv

S. Fries

Besonders nach Weihnachten fällt viel Altpapier an. Archiv

Wuppertal. Geschenkpapier, Verpackungen, Altglas: An Heiligabend und Silvester füllen sich nicht nur die Straßen mit jeder Menge Abfall. Um der Müllflut Herr zu werden, bereitet sich die AWG mit Sonderschichten vor, erklärt deren Kaufmännischer Geschäftsführer Martin Birkenbach.

Am 24. Dezember und an den folgenden Feiertagen werden vor allem Papier und Verpackungen von Weihnachtsgeschenken weggeworfen. Daher kommen Kranfahrzeuge zum Einsatz, um die Depotcontainer in der Stadt zu leeren. So werde verhindert, dass die Papiercontainer zu schnell überfüllt werden.

Immer mehr Bestellungen über den Versandhandel

Birkenbach: „Vor allem der Pappe-Anteil nimmt deutlich zu. Das kann daran liegen, dass die Leute immer mehr über den Versandhandel bestellen.“ Große Pappverpackungen versperren wegen ihres Volumens viel Raum für anderen Müll im Container. Sie werden meist gerade so durch die schmale Öffnung der Container gezwängt.

„Ich verweise deshalb gerne auf unsere Recyclinghöfe“, sagt Birkenbach. „Man muss ja nicht unbedingt direkt nach Weihnachten alle Verpackungen wegwerfen.“ An den Höfen könne man seinen Papiermüll auch selbst kostenlos entsorgen.

An Silvester werden die Altglascontainer präventiv geleert, aber auch der Papiermüll wird noch einmal entfernt. „Das Altpapier muss weg, weil sonst Brandgefahr besteht“, erklärt Birkenbach. Auch hier rät Birkenbach: Wer keine Eile habe, könne mit der Entsorgung warten.

Um die Entfernung der Böller und Raketenreste nach Neujahr kümmert sich der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal. Ab dem 2. Januar befreien dessen Kehrmaschinen die Stadt vom Silvestermüll – das kann je nach Wettergegebenheiten bis zu zwei Wochen dauern.

» Recyclinghöfe gibt es in Wuppertal an fünf Standorten. Geöffnet sind sie unter der Woche von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 7.30 bis 16 Uhr. Jeder Hof hat an einem Tag der Woche geschlossen. Uellendahl – Bornberg 22, Montags geschlossen; Barmen – Münzstraße 58, Dienstags geschlossen; Sonnborn/Varresbeck – Giebel 30, Mittwochs geschlossen; Langerfeld – Badische Straße 70-72, Donnerstags geschlossen; Küllenhahn – Korzerter Straße 75, Freitags geschlossen.

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