Busfahrer fuhr an Kreuzung in die falsche Richtung. Schüler entschuldigt.

Wuppertal. Lehrer sind ja an so manche Ausreden gewöhnt, wenn die Schüler erklären, warum sie zu spät zum Unterricht erscheinen. Mal ist es der Wecker, der wegen eines Stromausfalls den Geist aufgegeben hat. Mal ist es die Bahn, deren Züge verspätet am Zielort einlaufen. Dass sich aber der Busfahrer verfahren habe und deshalb kostbare Zeit verloren gegangen sei, gilt auch in Lehrerkreisen als Ausrede mit Seltenheitswert.

Doch sie stimmt. Schüler einer Elberfelder Schule erschienen jetzt verspätet, weil ein Fahrer der Linie 620 auf Höhe Karlsplatz in die falsche Richtung abgebogen ist. Wie WSW-Sprecher Holger Stephan berichtet, ist der Fall dokumentiert. Der betroffene Fahrer war zuvor auf einer anderen Linie eingesetzt und hat offenbar in einem unkonzentrierten Moment den gewohnten Weg eingeschlagen - und zwar in die falsche Richtung.

Dass so etwa häufiger passiere, stimme nicht, so Stephan. Schließlich müssen die Fahrer, bevor sie auf einer neuen Route eingesetzt werden, zunächst ihre Linienkundigkeit unter Beweis stellen. Deshalb gibt es bei den WSW auch keine Vordrucke, mit denen die Schüler bei Verspätungen ausgestattet werden.

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