Keine Auskunft über die Zahl der Mitglieder.

Ein Deutscher beim Schießtraining in einem islamistischen Camp. (Archivbild)
Ein Deutscher beim Schießtraining in einem islamistischen Camp. (Archivbild)

Ein Deutscher beim Schießtraining in einem islamistischen Camp. (Archivbild)

dpa

Ein Deutscher beim Schießtraining in einem islamistischen Camp. (Archivbild)

Wuppertal. Wuppertal ist nach Einschätzung von Burkhard Freier, Chef des Verfassungschutzes in NRW, eine der Hochburgen für radikale und gewaltbereite Salafisten im Land. Im Innenausschuss des Landtages hatte Freier erklärt, dass es zwischen Rhein und Ruhr etwa 1000 Anhänger der salafistischen Glaubensrichtung gebe, wovon er circa 100 als gewaltbereit einstuft.

Die Wuppertaler Polizei bestätigte gestern auf Nachfrage der WZ, dass es radikale Salafisten in der Stadt gebe. „Wir haben radikale Salafisten im Bergischen Städtedreieck, aber der Schwerpunkt liegt in Solingen“, heißt es bei den Ermittlern. Um wie viele Salafisten es sich in Wuppertal, Solingen und Remscheid handelt, wollte die Polizei nicht mitteilen. Zudem gab es auch keine Auskunft darüber, ob und wie gefährlich die Salafisten für die Bevölkerung sind.

In Vohwinkel radikalisiert?

Wie die WZ mehrfach berichtete, wurde ein Wuppertaler vor zwei Jahren im pakistanischen Wazirsitan von einer US-Drohne getötet. Der junge Mann soll sich in einem Al-Qaida-Ausbildungslager befunden haben. Sein Bruder sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Ihm wird die Beteiligung an einem Attentat in Afrika vorgeworfen. Die beiden Brüder sollen in Vohwinkel radikalisiert worden sein. Dort hatte sich zeitweise ein islamischer Verein mit dem Namen Schabbabannur niedergelassen, der sich besonders um junge Leute kümmerte. Es gab Hinweise darauf, dass es sich um Salafisten handelte. Red

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