Der Sozialverband VdK hat 50 Hörgeräte und 5000 Brillen übergeben.

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Kartons voller Seh- und Hörhilfen: Berthold Gottschalk, Lilo Gehl, Arnold Norkowsky, Dirk Fißner und Heike Herrig bei der Spendenübergabe.

Kartons voller Seh- und Hörhilfen: Berthold Gottschalk, Lilo Gehl, Arnold Norkowsky, Dirk Fißner und Heike Herrig bei der Spendenübergabe.

Andreas Fischer

Kartons voller Seh- und Hörhilfen: Berthold Gottschalk, Lilo Gehl, Arnold Norkowsky, Dirk Fißner und Heike Herrig bei der Spendenübergabe.

Wuppertal. „In Schwellenländern leben momentan rund 500 Millionen Menschen mit Behinderung, davon haben nur zwei Prozent Zugang zur Bildung“, erklärt Dirk Fißmer, Vorstandsvorsitzender des Projekts „Education for all“. Und genau dort setzt Fißmer an: Aktuell bemüht er sich um den Aufbau eines Bildungszentrums für seh- und hörbehinderte Kinder in Tadschikistan.

Die Optiker in der Stadt boten Unterstützung an

Der Sozialverband VdK in Wuppertal rund um den Ehrenvorsitzenden Berthold Gottschalk hatte von diesem Engagement gehört und eine Spende von 50 Hörgeräten im Wert von 10 000 Euro für die Kinder in Tadschikistan organisiert.

Und auch die Frauen des VdK Frauenvereins schritten zur Tat. „Wir dachten uns, wo Hörgeräte gebraucht werden, braucht man sicherlich auch Brillen“, erklärt Lilo Gehl, die Frauenbeauftragte des VdK.

„Ich bin mit einer kleinen Tasche für 50 Hörgeräte hergekommen, jetzt brauche ich wohl einen Kleintransporter.“

Dirk Fißmer, Vorsitzender des Projektes „Education for all“

So sammelten sie bei Freunden und Vereinen, wandten sich an die Optiker der Stadt. Mit der Unterstützung von Optiker Frank Nölle, Optik Stiller am Loh, der Firma Rosa Brille und Brillen Büchner aus Ronsdorf kamen schließlich mehr als 5000 Brillen zusammen.

Schließlich waren es bei der Spendenübergabe nicht nur die 50 Hörgeräte, sondern zusätzlich 23 Kartons voller Brillen, ein Rollator und zwölf Gehstützen. Damit hatte auch Fißmer nicht gerechnet. „Ich bin mit einer kleinen Tasche für 50 Hörgeräte hierher gekommen, jetzt brauche ich wohl einen Kleintransporter“, sagte er lachend. Die Brillen und Hörgeräte will er persönlich in Tadschikistan übergeben.

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