Die Jury hat auf ihrer Tour auch in der Anlage im Quellengrund vorbeigeschaut.

Fritz Ortmeier und Birgit Steenken bewerten einen Garten in der Anlage im Quellengrund.
Fritz Ortmeier und Birgit Steenken bewerten einen Garten in der Anlage im Quellengrund.

Fritz Ortmeier und Birgit Steenken bewerten einen Garten in der Anlage im Quellengrund.

Anna Schwartz

Fritz Ortmeier und Birgit Steenken bewerten einen Garten in der Anlage im Quellengrund.

Wuppertal. Vor dem Vereinsheim der Kleingärtner im Quellengrund wird alles für die Reibekuchen vorbereitet. Man erwartet Besuch: Die Bewertungskommission für die Endrunde im Wettbewerb um Wuppertals beste Kleingartenanlage. 118 Mitgliedsvereine hat der Wuppertaler Kreisverband, rund 30 haben ihren Gärtnerhut in den Ring geworfen. Eine erste Kommission hat acht Vereine daraus vorausgewählt - darunter den Quellengrund. „Wir meinen, es gehört dazu, mitzumachen“, sagt Ilona Greitemann, Kassiererin im Quellengrund. „Das ist wichtig für die Gemeinschaft.“

24 Gärten gruppieren sich im Quellengrund um das denkmalgeschützte Brunnenhäuschen, der Leimbach fließt durch die Anlage. Alte Fabriken grenzen an, oben sieht man den Nordpark aufragen. Greitemann ist gespannt, wie sich die kleine Anlage in der Konkurrenz zu größeren hält. Vorne hört man eine Autotür klappen. „Sie kommen“, sagt Greitemann. Eine erste Ladung Reibekuchen landet im brutzelnden Fett. Hans Sievers, der 1. Vorsitzende, kommt aus dem Haus. Auf dem Weg begrüßt man den Kreisverbandsvorsitzenden Fritz Ortmeier und die Kommission aus Ratsvertretern und Verwaltung.

Kleingärten sollen bewirtschaftet werden

Die Positionen auf dem Klemmbrett sind bald abgearbeitet, der Quellengrund ist überschaubar. Es geht um die Gesamtanlage, die Einzelgärten, ökologische Aktivitäten wie Nistkästen oder Totholzhecken. Ortmeier: „Auf Obst- und Gemüseanbau legen wir Wert. Dass auch gewirtschaftet wird und nicht alles aussieht wie ein Landschaftspark.“

Punkte gibt es, wenn der Baumschnitt fachkundig ausgeführt wurde. Und wenn die Gärten so angelegt sind, dass die Bepflanzung den Jahresablauf widerspiegelt, frühe und späte Blüher dabei sind. Bienenstöcke geben ein dickes Plus, auch ein Biotop in der Anlage.

„Was wir hingegen gar nicht so gerne sehen“, sagt Ortmeier, „sind Gartenzwerge.“ Bevor die Kommission wieder aufbricht, werden aber noch die Reibekuchen probiert, und der Kaffee tut auch gut. Dann ruft der nächste Kleingartenverein.

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