Wuppertalaktiv startet eine große Kampagne zur Elektromobilität – und sucht noch Unterstützer und Sponsoren.

Jörg Heynkes hatte die Idee – und sucht seitdem Unterstützer für die 100 E-Mobile.
Jörg Heynkes hatte die Idee – und sucht seitdem Unterstützer für die 100 E-Mobile.

Jörg Heynkes hatte die Idee – und sucht seitdem Unterstützer für die 100 E-Mobile.

Wuppertalaktiv

Jörg Heynkes hatte die Idee – und sucht seitdem Unterstützer für die 100 E-Mobile.

Wuppertal. Jörg Heynkes, der Chef der Villa Media, hatte die Idee – das Netzwerk Wuppertalaktiv setzt sie nun gemeinsam mit ihm um: 100 Elektrofahrzeuge sollen in der nächsten Zeit zusätzlich auf Wuppertals Straßen unterwegs sein – 25 sind schon fest zugesagt. „Wuppertal wird E-Mobil“, lautet die Devise, wie Antje Lieser von Wuppertalaktiv erklärt.

Dabei geht es den Netzwerkern nicht nur um die Fahrzeuge, sie wollen auch die nötige Infrastruktur schaffen, um die E-Autos in Wuppertal fahren zu können. Das heißt: Es müssen Ladestationen geschaffen werden. Ob in Parkhäusern, vor Supermärkten oder auf den großen Parkplätzen von Wuppertaler Unternehmen, die Autos müssen ihre Batterien aufladen können. Und: Es darf nur grüner Strom verwendet werden.

Damit stellt sich Wuppertalaktiv einer gewaltigen Herausforderung, die ohne eine stattliche Anzahl von Partnern nicht zu schultern ist. Aus diesem Grund trommelt Jörg Heynkes derzeit bei vielen potentiellen Partnern und hat auch schon eine Menge fester Zusagen.

Er selbst geht beispielgebend voran und hat bereits zwei Elektrofahrzeuge bestellt. Der Autozulieferer Delphi baut eine Ladesäule, Lorenz Bahr, Chef von „Behindert, na und“ kauft ebenfalls einen Elektroflitzer, die Uni plant die Anschaffung und eine großen Ladeanlage, Knipex kauft ein E-Fahrzeug – die Liste ist lang, und sie soll noch viel länger werden.

Ende des Jahres, spätestens Anfang des nächsten Jahres, sollen die 100 Elektro-Autos medienwirksam durch eine überdimensionale Steckdose fahren. Damit dies gelingt, ist noch eine Menge Arbeit nötig, und es werden noch sehr viele Partner gebraucht. Das innovative Projekt hat im Rahmen der Energiewende schon jetzt breite Unterstützung in der Stadt.

„Mit dieser Initiative können wir gemeinsam ein Zeichen für die Innovationsfähigkeit unserer Stadt setzen.“

Am Dienstag, 22. Mai, lädt Wuppertalaktiv ab 19.30 Uhr in das Parkhaus am Johannisberg zu einer Informationsveranstaltung ein. Auf der Parkebene 7 stellen die Anbieter verschiedener Elektrofahrzeuge ihre Wagen vor, es gibt Vorträge – und es ist möglich, eine Probefahrt zu machen.

Christoph Nieder, Vorsitzender von Wuppertalaktiv

Ralf Putsch, Chef von Knipex, und Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke, sind die Schirmherren der Aktion.

Weitere Partner sind die Bergische Uni, die Energieangentur Wuppertal, zahlreiche Autohersteller und die Stadt.

Für Antje Lieser, Geschäftsführerin von Wuppertalaktiv, steht fest: „Ich bin total begeistert, wie engagiert und positiv das Thema E-Mobilität in Wuppertal aufgenommen wird.“

Christoph Nieder, Vorsitzender von Wuppertalaktiv, konstatiert: „Mit dieser Initiative können wir gemeinsam ein Zeichen für die Innovationsfähigkeit unserer Stadt setzt.“ Zudem stellt er fest: „Es macht viel Freude, die Dynamik dieser Idee zu erleben und zu sehen, wie viele Menschen sich begeistern lassen.“

www.wuppertal-aktiv.de

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