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Reizgas ist am Sonntag im Personentunnel im Wuppertaler Hauptbahnhof versprüht worden.

Reizgas ist am Sonntag im Personentunnel im Wuppertaler Hauptbahnhof versprüht worden.

Andreas Fischer

Reizgas ist am Sonntag im Personentunnel im Wuppertaler Hauptbahnhof versprüht worden.

Wuppertal. Am Wuppertaler Hauptbahnhof kam es am Sonntagmittag gegen 13.10 Uhr bei 25 Reisenden zu Atemwegs- und Augenreizungen. Als Bundespolizisten sich am Sonntag auf dem Weg zu einem Einsatz auf Bahnsteig 2 befanden, nahmen die Beamten im Personentunnel den Geruch von Reizgas wahr. Sie sahen drei männliche Personen, die bei Erblicken der Beamten flüchteten. Im gleichen Moment wurden die Polizisten von einer Frau mit fünf Kindern angesprochen, die über Unwohlsein und Atemwegs- und Augenreizungen klagten.

Die Beamten wägten ab und betreuten die 19-jährige Halternerin und die in ihrer in Obhut befindlichen fünf Kinder. Im weiteren Verlauf wurde bekannt, dass von dem Gaseinsatz ungefähr 25 Reisende betroffen waren. Keiner hatte länger anhaltenden Verletzungen durch die Reizgaseinwirkung und lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Die Wuppertaler Feuerwehr wurde für eine Entlüftung des Personentunnels alarmiert. Da das Gas schnell verflog, schloss die Feuerwehr eine weitere Gefährdung für die Reisenden aus und das Entlüftungsgerät musste nicht eingesetzt werden.

Aufgrund des Umstandes, dass sich die Polizisten um die Reisenden kümmerten, die von der Reizgaseinwirkung betroffen waren, gelang es den drei Tätern in Richtung Stadtgebiet zu flüchten. Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800/6 888 000 entgegen.

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