In Wuppertal ist am Freitag der 31. Automat in diesem Jahr in NRW in die Luft geflogen. Anwohner meldeten, sie hätten danach mehrere Personen auf Motorrollern flüchten sehen.

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Der gesprengte Bankautomat.

Der gesprengte Bankautomat.

Der gesprengte Bankautomat.

Svenja Lehmann, Bild 1 von 2

Der gesprengte Bankautomat.

Wuppertal. Am frühen Freitagmorgen kam es im SB-Bereich eines Geldinstitutes an der Döringstraße in Wuppertal zur Sprengung eines Geldautomaten. Anwohner hörten gegen 04.00 Uhr einen lauten Knall. Als sie aus dem Fenster schauten, sahen sie drei männliche Personen vom Tatort flüchten. Zwei von ihnen flüchteten auf einem Roller, vermutlich entfernte sich auch der dritte Täter mit einem Zweirad in Richtung Friedrich-Ebert-Straße.

Dabei waren die Unbekannten zwar maskiert, aber ohne Helme und mit ausgeschaltetem Licht unterwegs. Einer soll eine große Tasche auf dem Rücken getragen haben. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Die Täter erbeuteten Bargeld. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hohe CO-Werte am Tatort

Da die Polizisten am Tatort Brandgeruch feststellten, zogen sie die Feuerwehr zur Messung der CO-Werte hinzu. Die Messungen ergaben, dass die Luft einen erhöhten Kohlenmonoxid-Gehalt aufwies. Der Tatort konnte deswegen erst eine Dreiviertelstunde später von den Beamten betreten werden.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei (Kriminalkommissariat 14) unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden.

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