Noch diesen Monat soll das Parkdecks am Döppersberg eröffnet werden. Das hat Konsequenzen für die Verkehrsführung in der Südstadt.

Animation neuer Busbahnhof
So soll der Busbahnhof am Döppersberg aussehen. Bis Ende des Jahres er in Betrieb genommen werden.

So soll der Busbahnhof am Döppersberg aussehen. Bis Ende des Jahres er in Betrieb genommen werden.

WSW mobil GmbH

So soll der Busbahnhof am Döppersberg aussehen. Bis Ende des Jahres er in Betrieb genommen werden.

Wuppertal. Der Zeitplan zum Umbau des Döppersbergs sieht die Eröffnung des Parkdecks unterhalb des neuen Busbahnhofs am Hauptbahnhof noch für diesen Monat vor. Die Eröffnung und damit die Freigabe der Zufahrt zum Parkdeck über die Straße Döppersberg hat Konsequenzen für die Verkehrsführung in der Südstadt. Ziel der Stadt ist es, den Durchgangsverkehr in der Südstadt möglichst zu begrenzen und zu verhindern, dass sich der Verkehr nach jahrelanger Sperrung der Straße Döppersberg wieder auf die Straßen Döppersberg, Dessauer Straße Vereinsstraße und Distelbeck zurückverlagert. Vor den Arbeiten am Döppersberg hatten die Autofahrer bei der Fahrt von den Südhöhen ins Tal den Brausenwerth über die staugefährdete Bahnhofstraße anzusteuern oder ihr Glück über die Fahrt von der Ronsdorfer Straße durch die Südstadt zur Straße Döppersberg zu versuchen.

Bis Ende des Jahres soll der Busbahnhof am Döppersberg in Betrieb genommen werden, an dessen Bahnsteigen zurzeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Fertiggestellt sind bisher lediglich die Dächer der beiden ersten Bussteige in Richtung Bundesbahngleise, weitere Arbeiten zum Ausbau der Infrastruktur stehen in den kommenden Wochen und Monaten noch an.

Wenn nach Eröffnung des Busbahnhofs die Busse über die Straße Döppersberg an- und abfahren, dürfe der Individualverkehr dem ÖPNV möglichst nicht an den Ampeln im Wege stehen, sagt Andreas Klein, Projektleiter Tiefbau am Döppersberg. Zum Beispiel beim Abbiegen auf die B 7 könnte das sonst zu Rückstaus bis auf den Busbahnhof führen. „Daher wird der Verkehr in Zukunft so gelenkt, dass der Durchgangsverkehr möglichst aus der Südstadt herausgehalten wird, in dem er so verlangsamt wird, dass es nicht mehr attraktiv ist, diesen Weg zu nehmen“, erklärt Klein.

Unter anderem will die Stadt die Variante einer unechten Einbahnstraße in der Vereinstraße einsetzen. Mit Ausnahme von Bussen, Taxen und des Radverkehrs kann dann nur aus südlicher Richtung in die Vereinstraße eingefahren werden – innerhalb der Straße ist das Fahren in beiden Richtungen zulässig. Die bestehende Tempo-30-Zone in der Südstadt soll erweitert werden. Um dies möglich zu machen, hat der Verkehrsausschuss im Februar beschlossen, die L 417 im Straßenzug Döppersberg/Dessauer Straße/Vereinstraße/Distelbeck zu einer Gemeindestraße mit örtlicher Bedeutung abzustufen.

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