Das Waldpädagogische Zentrum hatte zu einem Fest rund um Bäume eingeladen.

Burgholz
Uta Wittekind zeigte den Besuchern des Waldfestes den beeindruckenden Uhu – die großen und kleinen Besucher waren sichtlich fasziniert.

Uta Wittekind zeigte den Besuchern des Waldfestes den beeindruckenden Uhu – die großen und kleinen Besucher waren sichtlich fasziniert.

Gerhard Bartsch

Uta Wittekind zeigte den Besuchern des Waldfestes den beeindruckenden Uhu – die großen und kleinen Besucher waren sichtlich fasziniert.

Burgholz. „Terzel sind um ein Drittel kleiner als weibliche Greifvögel“, berichtet Uta Wittekind, die seit einem Monat eine Waldforscherstation am Zeittunnel in Wülfrath unterhält, über den Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Uhu. Als sie den sechs Monate jungen Uhu „Uwe“ auf den Handschuh setzt, sind die Besucher fasziniert.

Internationales Jahr der Wälder

Bei Sonne und trockenem Wetter bot Ute Nolden-Seemann, Leiterin des Waldpädagogischen Zentrums Burgholz (WPZ), den Besuchern ein spannendes Programm. „Im Internationalen Jahr der Wälder wollen wir Interessierte über den heimischen Wald und seine Funktionen informieren und mit den Besuchern das Waldfest feiern, das ohne den Einsatz der Försterkollegen, den Förderverein Arboretum Burgholz und Ehrenamtler nicht möglich ist“, so Nolden-Seemann. Außerdem präsentiere man den größten Baumsamen der Welt.

Die Besucher informierten sich über den Klimawandel und den Raubbau in den Dschungeln. Wer mutig genug war, konnte beim Baumklettern in der etwa 20 Meter hohe Buche seine Geschicklichkeit beweisen oder sich während eines Orientierungslaufs mit Kompass ein frisch gebackenes Stockbrot „verdienen“.

„Die rote Nadel muss immer in Richtung Norden zeigen. Wir haben alle 14 Stationen gefunden“, erzählten Yannik (9) und Finn (6) stolz. Für die Kinder war es spannend, fünf Aufgaben, wie etwa das Testen der Sinne und Erkennen wichtiger Waldtiere, zu lösen.

„Wir haben auf einem Energiefahrrad eine Energiesparlampe in drei Sekunden zum Leuchten gebracht“, berichteten Jana (10) und Anna (7), die sich mit ihrer Mutter Daniela Stuhlreiter auf den Waldpfad begeben hatten. Hornbläser aus Neviges-Hardenberg und Vorführungen von Baumfällarbeiten rundeten das vielfältige Programm während des Festes ab.

Ein Höhepunkt war das Hölzsägeseminar mit Holzkünstler Shapoor Engineer, der den künstlerischen Umgang mit der Motorsäge erklärte. Die Teilnehmer konnten direkt loslegen. Der Dörper Ulrich Schultz etwa fand es „super“ und hatte am Ende des Tages aus einem Holzklotz eine Eule gefertigt, besser gesagt: herausgesägt.

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