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Wuppertal. Der Überfall auf den WSV-Mitarbeiter vom 4. April ist aufgeklärt. Zu Erinnerung: Der 48-jährige Mann war in den frühen Morgenstunden im Treppenhaus seines Wohnhauses überfallen worden. Der Mann wollte die Einnahmen des Vereins - einen Betrag im fünfstelligen Bereich - zur Bank bringen.

Erste Ermittlungen deuteten frühzeitig darauf hin, dass der Täter über Insiderwissen verfügte und sein Opfer gezielt im Hausflur abpasste. Letztendlich führten die  Ermittlungen zu einer Person im familiären Umfeld des Opfers. Diese Person zeigte sich in ihrer Vernehmung geständig und gab an, einem 21-Jährigen verraten zu haben, wann der WSV-Mitarbeiter den Hausflur betreten würde. Zudem gab der Beschuldigte freiwillig seinen Anteil an der Tatbeute heraus.

Der Haupttäter wurde anschließend in der Wohnung einer Bekannten festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Kriminalbeamten mehrere Tausend Euro Bargeld sowie Gegenstände sicher, die bei der Tat verwendet worden sein dürften.

Der polizeilich bekannte Wuppertaler verweigert die Aussage und wird am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt. Gegen ihn ist die Anordnung der Untersuchungshaft beantragt. Für den Fall einer Verurteilung droht ihm eine langjährige Freiheitsstrafe.

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