Fahndung nach dem Tunnelräuber: Eine Fernsehkamera filmt in Berlin ein Fahndungsplakat der Polizei. Die hatte am gestrigen Dienstag ein Passfoto des vermeintlichen Täters veröffentlicht - das Bild zeigte jedoch einen unschuldigen Wuppertaler Studenten.
Fahndung nach dem Tunnelräuber: Eine Fernsehkamera filmt in Berlin ein Fahndungsplakat der Polizei. Die hatte am gestrigen Dienstag ein Passfoto des vermeintlichen Täters veröffentlicht - das Bild zeigte jedoch einen unschuldigen Wuppertaler Studenten.

Fahndung nach dem Tunnelräuber: Eine Fernsehkamera filmt in Berlin ein Fahndungsplakat der Polizei. Die hatte am gestrigen Dienstag ein Passfoto des vermeintlichen Täters veröffentlicht - das Bild zeigte jedoch einen unschuldigen Wuppertaler Studenten.

Paul Zinken

Fahndung nach dem Tunnelräuber: Eine Fernsehkamera filmt in Berlin ein Fahndungsplakat der Polizei. Die hatte am gestrigen Dienstag ein Passfoto des vermeintlichen Täters veröffentlicht - das Bild zeigte jedoch einen unschuldigen Wuppertaler Studenten.

Wuppertal. Die Polizei hat irrtümlich das Foto eines Wuppertaler Studenten als Fahndungsfoto im Tunnelraub-Fall veröffentlicht. Inzwischen hat der Student selbst bei der Berliner Polizei angerufen. Erst hätten sich am Dienstag andere Zeugen gemeldet und auf den Mann hingewiesen, sagte eine Polizeisprecherin am heutigen Mittwoch. "In der Nacht rief der Mann dann selber an und die Sache wurde aufgeklärt."

Das Foto des jungen Mannes, mit dem die Polizei nach den Tunnelgangstern fahndete, wurde demnach von der Bande aus dem Internet kopiert und für einen gefälschten Ausweis verwendet. Damit hatte einer der Täter im Februar 2012 einen Tiefgaragenplatz angemietet.

Der Mann stamme aus Wuppertal und sei sehr überrascht gewesen, so die Polizei. Er wolle keinen Kontakt zu den Medien oder zur Öffentlichkeit. "Das zuständige Kommissariat hat vor der Veröffentlichung alle Möglichkeiten genutzt, um den abgebildeten Mann zu identifizieren", heißt es seitens der Polizei. Erst danach sei das Foto herausgegeben worden, anhand dessen und nun erfolgreich die Identität geklärt werden konnte. dpa/esk

Leserkommentare (3)


() Registrierte Nutzer