Ab dem 25. Februar werden Pakete mit Lebensmitteln angenommen.

ostertransport
Sie packen es wieder: Ab dem 25. Februar nehmen die Tschernobyl-Helfer in der Halle im Gewerbegebiet Clausen – erreichbar von der Schwesterstraße aus über die Poco-Beschilderung – wieder Lebensmittelspenden in losen Kartons an. Sie werden zu Ostern nach Weißrussland gebracht.

Sie packen es wieder: Ab dem 25. Februar nehmen die Tschernobyl-Helfer in der Halle im Gewerbegebiet Clausen – erreichbar von der Schwesterstraße aus über die Poco-Beschilderung – wieder Lebensmittelspenden in losen Kartons an. Sie werden zu Ostern nach Weißrussland gebracht.

Gerhard Bartsch

Sie packen es wieder: Ab dem 25. Februar nehmen die Tschernobyl-Helfer in der Halle im Gewerbegebiet Clausen – erreichbar von der Schwesterstraße aus über die Poco-Beschilderung – wieder Lebensmittelspenden in losen Kartons an. Sie werden zu Ostern nach Weißrussland gebracht.

Wuppertal. 1994 machte sich der erste Wuppertaler Transport auf den Weg nach Weißrussland – zu Ostern geht die humanitäre Aktion der Hilfe für Kinder von Tschernobyl in seine 19. Auflage. Dabei sind vom 25. Februar bis zum 13. März alle Wuppertaler gefragt: In dieser Zeit können die Unterstützer samstags und dienstags jeweils von 10 bis 13 Uhr wieder Lebensmittelkartons abgeben.

Wer es nicht zur Sammelstelle im Gewerbegebiet Clausen (ehemals Happich) an der Schwesterstraße schafft, kann wahlweise auch 25 Euro an den Verein überweisen. Dazu wurde bei der Sparkasse Wuppertal (BLZ 330 500 00) ein Spendenkonto unter der Nummer 91 90 19 eingerichtet.

Massenarmut: Erstmals bittet Weißrussland ganz offen um Hilfe

Und so ändern sich die Zeiten: Stand der Hilfstransport 2011 noch im Zeichen der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und der Atomdiskussion in Deutschland, gibt es nun – erstmals seit Bestehen der Wuppertaler Tschernobyl-Hilfe – einen direkten Hilferuf aus Weißrussland: Durch die Geldentwertung zu fast 100 Prozent sind die Preise gerade für Lebensmittel explodiert, sofern es im Land überhaupt noch welche zu kaufen gibt. Die Not der Menschen lässt sich nun auch von offizieller Seite nicht länger kaschieren, so dass Kinder- und Waisenheime sowie arme Familien mehr denn je auf Hilfe von außen angewiesen sind.

Hilfe für die Helfer: Unternehmer stellt Lagerhalle zur Verfügung

Da helfe es den Helfern sehr, dass die gut 800 Quadratmeter große Lagerhalle im Gewerbegebiet – sie gehört dem Wuppertaler Unternehmer Jürgen Hagenkötter – der Organisation kostenlos zur Verfügung steht. „Und dafür sind wir sehr dankbar“, unterstreicht Angela Dicke, die die Hilfstransporte seit 1994 mit organisiert. Gerade auch Schulen und Kindergärten unterstützen die Spendenaktion zum Teil schon seit vielen Jahren.

www.tschernobylhilfe- wuppertal.de

Die folgenden Lebensmittel und Hygieneartikel gehören in jeden Spendenkarton, der nach der Ablieferung bei der Tschernobyl-Hilfe noch einmal umgepackt wird: zwei Kilo Zucker, zwei Kilo Reis (lose, keine Beutel), vier Liter Öl, zwei Tüten Bonbons, drei Mal 250 Gramm Rosinen, zwei Mal 250 Gramm schwarzer Tee (lose, keine Beutel), acht Packungen Gemüsebrühe in Würfeln, drei Mal 200 GramSchokolade, einmal 800 GramKakaopulver (zum Beispiel Schokovit), einmal 400 Gramm granuliertes Teegetränk (in der Dose), zwei Zahnbürsten, einmal20 Multivitamin-Brausetabletten, ein Stück Seife, einmal Haarwaschmittel und Zahnpasta.

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