500 Euro für Hinweise zum Verbleib des Fliedner-Kreuzes.

So sieht das Fliednerkreuz aus – in der Wichernkapelle war es hinter Plexiglas geschützt.
So sieht das Fliednerkreuz aus – in der Wichernkapelle war es hinter Plexiglas geschützt.

So sieht das Fliednerkreuz aus – in der Wichernkapelle war es hinter Plexiglas geschützt.

Wuppertal-Bewegung

So sieht das Fliednerkreuz aus – in der Wichernkapelle war es hinter Plexiglas geschützt.

Wuppertal. Die Wuppertalbewegung hat für sachdienliche Hinweise, die zum Auffinden des Fliedner-Kreuzes führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Das Kreuz ist in den frühen Morgenstunden des 21. Juni gewaltsam aus der Wichernkapelle an der Nordbahntrasse entfernt worden. Die Kirchengemeinde Langerfeld hat Anzeige erstattet. Alle Bemühungen, herauszubekommen, wo das Kreuz geblieben ist, seien gescheitert, so die Wuppertalbewegung.

Um an das Kreuz zu kommen, haben der oder die Täter die Befestigungen der Plexiglasscheibe, die es schützen sollte, unten aus der Wand gerissen. Das Fliedner-Kreuz war von Nachfahren von Theodor Fliedner, dem Gründer der Kaiserswerther Diakonie, zur Verfügung gestellt worden.

Die Wichernkapelle auf dem Bergischen Plateau unterhalb der Breslauer Straße war im März nach knapp einjähriger Bauzeit eingeweiht worden. Sie ist nach dem Theologen Johann Hinrich Wichern benannt. Die Baukosten von rund 75 000 Euro kamen durch Spenden zusammen. Sie ist die erste Radwegkapelle im Rheinland.

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