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Im Waldgebiet "In der Beek" wurde ein toter Säugling gefunden.

Im Waldgebiet "In der Beek" wurde ein toter Säugling gefunden.

Eike Rüdebusch

Im Waldgebiet "In der Beek" wurde ein toter Säugling gefunden.

Wuppertal. Der am Sonntag im Waldgebiet "In der Beek" tot aufgefundene Säugling ist am Dienstag von Rechtsmedizinern in Düsseldorf untersucht worden. Das berichtet die Staatsanwaltschaft Wuppertal und die Polizei in einer Presseerklärung am Mittwochmorgen.

Bei dem Säugling handelt es sich um ein Mädchen unbekannter Herkunft. "Wir haben zurzeit keine Hinweise auf erkennbare, äußere Gewalteinwirkung und ermitteln, um das Schicksal und die Herkunft des Kindes zu klären", berichtet Staatsanwältin Dr. Dorothea Tumeltshammer.

Die Polizei hält es nicht für unwahrscheinlich, dass die Mutter des Kindes sich in einer schwierigen persönlichen Situation befunden hat und die Schwangerschaft möglicherweise verdrängt oder verleugnet hat.

Um die Mutter des namenlosen Mädchen aufzufinden, bittet die Polizei um Mithilfe: 

1. Wem ist ein Mädchen oder eine Frau aufgefallen, die sich in den letzten Monaten verändert hat. Dies könnte sich durch auffällige Gewichts zu- oder abnahmen, Veränderungen des Kleidungsstils, Vermeidung von Sport oder anstrengenden Tätigkeiten und einem sozialen Rückzug gezeigt haben?

2. Wer hat Wahrnehmungen im Bereich des Fundortes "In der Beek", gegenüber der Bushaltestelle Falkenberg gemacht, die im Zusammenhang mit dem toten Neugeborenen stehen könnten? Jeder noch so abwegig erscheinende Hinweis ist wichtig!

Unter der Rufnummer 0202 / 2840 nimmt die Polizei jederzeit Hinweise entgegen. red

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