Seit 1992 hilft das Technologiezentrum jungen und wachsenden Firmen. Zum Jubiläum gab es Erfolgsgeschichten zu hören.

Seit 1992 hilft das Technologiezentrum jungen und wachsenden Firmen. Zum Jubiläum gab es Erfolgsgeschichten zu hören.
Tauschten Erinnerungen mit vielen Ehemaligen aus: (v.l.) Rolf Volmerig, ehemaliger Geschäftsführer und heute Chef der Wirtschaftsförderung, Charlotte Muckenhaupt, Assistentin der Geschäftsführung, und W-tec-Geschäftsführer Martin Hebler.

Tauschten Erinnerungen mit vielen Ehemaligen aus: (v.l.) Rolf Volmerig, ehemaliger Geschäftsführer und heute Chef der Wirtschaftsförderung, Charlotte Muckenhaupt, Assistentin der Geschäftsführung, und W-tec-Geschäftsführer Martin Hebler.

Andreas Fischer

Tauschten Erinnerungen mit vielen Ehemaligen aus: (v.l.) Rolf Volmerig, ehemaliger Geschäftsführer und heute Chef der Wirtschaftsförderung, Charlotte Muckenhaupt, Assistentin der Geschäftsführung, und W-tec-Geschäftsführer Martin Hebler.

Wuppertal. „Ich habe hier ein Haus gebaut, geheiratet und Kinder bekommen, ich bin ein echter Wuppertaler geworden.“ Die Verwurzelung in der Stadt berichtet Holger Bramsiepe als Erfolgsgeschichte. Zu der gehört aber auch der Erfolg seines Unternehmens Generationdesign, das er einst im W-tec startete. Er war erster Mieter, damals noch an der Müngstener Straße. Heute hat sich die Design-Agentur zu einem Beratungsunternehmen mit Sitz am Arrenberg entwickelt. Wie er berichteten zwei weitere „Ehemalige“ über ihren Weg, der im W-tec begann.

Künftig soll es regelmäßige Netzwerktreffen geben

Das Technologiezentrum hatte zum Jubiläumsfrühstück geladen, und rund 140 Freunde und Förderer tauschten Erinnerungen aus. „Vielen Dank für den guten Startplatz“, lobte Holger Bramsiepe, und ähnlich positiv äußerte sich Axel Kurz von Pixel-Productions. Er startete seine Agentur für Internet-Dienstleistungen im W-tec mit einem Mini-Büro, zog mehrfach im Haus um, 2014 habe er es „schweren Herzens“ verlassen – aber für eine Full-Service-Kommunikationsagentur mit zehn Mitarbeitern wurde es zu eng. Er ist heute Gesellschafter des W-tec.

Auch Daniela Lange hat das W-tec inzwischen verlassen, ist dabei ein Ein-Personen-Unternehmen geblieben. Sie hilft mit ihrem Relocation-Service Wupperdomizil auswärtigen neuen Mitarbeitern von Wuppertaler Unternehmen, in der Stadt heimisch zu werden. Sie kümmert sich um eine Wohnung oder ein Haus, einen Kitaplatz oder einen englischsprachigen Zahnarzt. Beim Aufbau ihres Unternehmens halfen ihr unter anderem die Kontakte aus dem W-tec. Um dieses Netzwerk zu pflegen, will das W-tec künftig jährlich ehemalige und aktuelle Mieter sowie die Gesellschafter zu Treffen einladen.

Das W-tec bietet jungen Firmen Beratung bei der Gründung und im weiteren Verlauf bei betriebswirtschaftlichen Belangen. Sekretariat, Besprechungsräume und Reinigung gehören ebenfalls zum Service. Heute haben 259 Unternehmen ihren Sitz im W-Tec – mit 97 Prozent „eine phänomenale Auslastung“, lobte Oberbürgermeister Andreas Mucke. Geschäftsführer Martin Hebler erklärte, dass dank der großen Zahl der Mieter das W-tec heute ohne öffentliche Zuschüsse funktioniert. 379 Firmen haben das W-tec seit der Gründung verlassen – „95 Prozent davon erfolgreich“, so Hebler.

Das Technologiezentrum Wuppertal wurde 1992 von 20 Unternehmen und der Wirtschaftsförderung gegründet. Heute tragen Wirtschaftsförderung, die Uni und 30 Unternehmen das W-tec. Es startete an der Müngstener Straße, nutzt heute die ehemalige Kaserne an der Lise-Meitner-Straße. Ab März gibt es zudem eine Produktionshalle an der Hans-Fangmann-Straße.

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