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In der Barmer Fußgängerzone musste die Feuerwehr gestern Eiszapfen von Dachkanten entfernen.

In der Barmer Fußgängerzone musste die Feuerwehr gestern Eiszapfen von Dachkanten entfernen.

Wolfgang Westerholz

In der Barmer Fußgängerzone musste die Feuerwehr gestern Eiszapfen von Dachkanten entfernen.

Wuppertal. Abfallende Eiszapfen auf dem Werth meldeten am Dienstag Mitarbeiter der Pinguinapotheke bei der Feuerwehr. Für die war es an diesem Tag nicht der erste Einsatz dieser Art. Die Drehleiter der Barmer Wehr war bereits am Brögel im Einsatz, um dort rutschende Eisplatten von einem Hausdach zu entfernen. Für den Einsatz auf dem Werth musste daher die Drehleiter aus Elberfeld angefordert werden.

Die Feuerwehr rechnet wegen des Tauwetters mit weiteren ähnlichen Einsätzen. Grundsätzlich seien die Hausbesitzer selbst für ihre Dächer verantwortlich, sagte ein Sprecher. Sie müssten dafür sorgen, dass rutschende Eis- und Schneeplatten durch ein Privatunternehmen entfernt werden. Sollte das kurzfristig nicht möglich sein, darf die Feuerwehr gerufen werden - die die Arbeiten dem Eigentümer dann allerdings in Rechnung stellt. 

28 Rohrbrüche verzeichnet die Wuppertaler Feuerwehr zudem seit vergangenen Samstag im gesamten Stadtgebiet. Der Grund für die Häufung ist ebenfalls das einsetzende Tauwetter. Tauen einmal eingefrorene Leitungen wieder auf, kommt es regelmäßig zu Brüchen von Leitungen. Oftmals betroffen sind leerstehende Gebäude oder Wohnungen, die nicht durchgehend beheizt werden. Größere Einsätze gab es wohl nicht, dennoch dürfte sich der Schaden laut Feuerwehr auf mehrere tausend Euro summieren. 

Das angedrohte Blitzeis hat es dagegen nicht gegeben. Die Polizei meldet: "Alles ruhig auf den Straßen:". Red

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