Musiker und Sänger aus New York sorgen für Gänsehaut in der Immanuelskirche.

Mitklatschen und tanzen war in der Immanuelskirche ausdrücklich gewünscht.
Mitklatschen und tanzen war in der Immanuelskirche ausdrücklich gewünscht.

Mitklatschen und tanzen war in der Immanuelskirche ausdrücklich gewünscht.

Uwe Schinkel

Mitklatschen und tanzen war in der Immanuelskirche ausdrücklich gewünscht.

Wuppertal. Das Haltestellenschild in der Immanuelskirche zeigt nach Brooklyn, denn von dort kommen sie – die New York Gospel Stars. Am Freitagabend brachten sie viel mitreißende Musik nach Oberbarmen in die bis zum Bersten gefüllte Kirche. Begleitet vom Keyboard und einem Schlagzeug sangen die sieben Musikerinnen und Musiker mit äußerst kraftvollen Stimmen bekannte und weniger bekannte Gospelstücke.

Sänger treten in langen schwarz-silbernen Roben auf

Und damit alle eine gute Zeit verleben können, war den Chormitgliedern vorab folgende Mitteilung an ihre Zuhörer wichtig: „Wenn sie aufstehen und tanzen wollen, ist das super.“ Auch klatschen müsse man nicht nur am Ende der Stücke – und gerade davon machten die Besucher des Konzerts häufig Gebrauch.

Immer wieder applaudierten die Zuschauer mitten im Lied, wenn wieder einer der Musiker Töne mit seiner Stimme erzeugte, die so kraftvoll und mitreißend waren, wie man es sich kaum vorstellen kann. „For every mountain“ beispielsweise sang der Chor besonders eindrucksvoll. Zwar benutzten die Musiker Mikrofone – aber immer wieder nahmen sie diese auch vom Mund und erfüllten den Kirchenraum gleichermaßen mit ihren Stimmen, dass es im Publikum für Gänsehaut sorgte. Mit ihren langen schwarz-silbernen Roben standen sie dabei unter der Skyline New Yorks und vor einem Graffiti (noch übergeblieben vom ARD-Weihnachtsgottesdienst, der in diesem Jahr in der Immanuelskirche aufgezeichnet wurde) und tanzten zu ihrem Gesang zudem kleinere Choreografien.

Auch gänzlich A cappella sang der Chor „King Jesus is a-listening”. Zu “This little light of mine” dagegen hatte jeder der Sänger einen Solopart und zeigte seine Stimmgewalt.

Auch Hits der leichteren Muse standen auf dem Programm

Daneben überraschten die Musiker ihr Publikum mit Hits, die auf Gospel umgeschrieben wurden, wie etwa der Song „I wanna know what love is“. Aber die Sänger zeigten auch, welch ruhige Töne sie anschlagen können. Für diesen Abwechslungsreichtum im Programm dankte ihnen das Publikum mit stets frenetischem Applaus, Aufspringen von den Stühlen, Jubel und Pfiffen der Begeisterung.

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