Probleme bei der zentralisierten Ausgabe von Pässen und Ausweisen.

umstellung am 1. September
Blick in die Wartehalle: Hochbetrieb im neuen Bürgeramt.

Blick in die Wartehalle: Hochbetrieb im neuen Bürgeramt.

Andreas Fischer

Blick in die Wartehalle: Hochbetrieb im neuen Bürgeramt.

Wuppertal. Einige Kunden zeigten Verständnis, andere waren verärgert: Die Umstellung der Ausgabe von Ausweisen und Pässen im neu geschaffenen Bürgeramt am Steinweg 20 war am Donnerstag zum Teil mit erheblichen Problemen verbunden. Wie berichtet, können seit dem 1. September nur noch dort neue Personalausweise und Reisepässe abgeholt werden – und nicht mehr in den Bürgerbüros. Durch Kürzungen dort wird die Stadt jährlich etwa 300 000 Euro sparen.

Stattlich sind allerdings auch die Summen der Wartezeiten – wie die Stadt auf WZ-Nachfrage berichtet: Auf gut 300 Kunden der Pass-Ausgabe kam eine Dauer von knapp einer Stunde zu. Im zentralen Wartebereich waren es bis zu 140 Minuten.

Automat für Wartemarken um 16 Uhr ausgeschaltet

Als gegen 16 Uhr dann auch noch der Automat für Wartemarken ausgeschaltet wurde, gab es weiteren Ärger. Die Stadt geht von einer Entspannung der Lage nach den Ferien aus, wenn Personal aus dem Urlaub zurück ist und die Nachfrage nach Pässen und Ausweisen generell zurückgeht: Noch vor 7 Uhr warteten morgens knapp 50 Bürger auf die Öffnung der Büros am Steinweg. Sie wiederum nahmen angesichts des Ansturms noch vor 7.30 Uhr ihre Arbeit auf – nach einer abschließenden Prüfung der Technik.

So sollte sich die Kundschaft vorab auf längere Wartezeiten einstellen – oder auf den nächsten „Passtag“ der Stadt am 17. September von 9 bis 14 Uhr am Steinweg 20 ausweichen.

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