Der Verein möchte pro Jahr Kurse für 500 Kinder anbieten. Auch Besuche auf dem Bauernhof sind geplant.

neue ziele
Macher und Förderer vereint (v.l.): Gunther Wölfges, Klaus Horn, Wolfgang vom Hagen, Vivien Köhn, Annette Gerhardt und Michael Oberleiter

Macher und Förderer vereint (v.l.): Gunther Wölfges, Klaus Horn, Wolfgang vom Hagen, Vivien Köhn, Annette Gerhardt und Michael Oberleiter

Stefan Fries

Macher und Förderer vereint (v.l.): Gunther Wölfges, Klaus Horn, Wolfgang vom Hagen, Vivien Köhn, Annette Gerhardt und Michael Oberleiter

Wuppertal. Kindern gesunde Ernährung und wertschätzenden Umgang nahe zu bringen, ist das Ziel des im Dezember gegründeten Vereins „Stark fürs Leben!“. „Wir kochen gemeinsam, decken den Tisch und essen gemeinsam – dadurch wird unterbewusst Tischkultur vermittelt, und die Kinder sind voller Freude dabei“, erzählt Sternekoch Michael Oberleiter.

Jeder bekommt eine Urkunde und die Rezepte zum Nachkochen

Er leitet derzeit vier Kochkurse pro Woche an der Alten Feuerwache, beim Sozialdienst katholischer Frauen und an Schulen. Sein Chef und Culinaria-Inhaber Wolfgang vom Hagen hatte die Idee zur Vereinsgründung. Aufgrund der positiven Erfahrungen möchte er noch mehr Kinder zwischen acht und zwölf Jahren erreichen: „Wir wollen pro Jahr Kochkurse für 500 Kinder anbieten.“ Finanziert wird das Programm von Förderern wie Sparkassenvorstand Gunther Wölfges, Heinz Schmersal und Matthias Kiessling.

Jeder Kurs dauert sechs Wochen. Anschließend gibt es zur Urkunde auch die Rezepte, damit die Gerichte zu Hause nachgekocht werden können. Dabei serviert Oberleiter nicht nur Nudeln mit Sauce: Gerade gab es Fenchel- und Spitzkohlsalat mit Weintrauben. „Die Kinder müssen alles probieren und hinterher gibt es immer ein Dessert.“ Geplant sind zukünftig auch Besuche auf dem Bauernhof. So können die Schüler sehen, woher das Gemüse kommt.

Neben dem Genuss von Vitaminen möchte der Verein auch die wertschätzende Kommunikation fördern. „Beides kann verhindern, dass man krank wird“, sagt Dr. Annette Gerhardt, die als Ärztin Mitbegründerin des Vereins ist.

Schulen können beim Verein eine Trainerin anfordern, die an vier Terminen nach der Methode „Marte Meo“ die Schüler filmt. Das bedeutet: Bei Betrachtung des Films lobt die Trainerin jedes wertschätzende Verhalten der Schüler im Film und verstärkt dadurch den positiven Umgang.

www.stark-fuers-leben.com

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer