Neben dem Goetheplatz sind Lessingstraße, Herderstraße, Scheffelstraße oder Bahnstraße betroffen.

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Die Arbeiten am Goetheplatz werden voraussichtlich noch bis Mitte Februar dauern, sagen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW).

Die Arbeiten am Goetheplatz werden voraussichtlich noch bis Mitte Februar dauern, sagen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW).

Stefan Fries

Die Arbeiten am Goetheplatz werden voraussichtlich noch bis Mitte Februar dauern, sagen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW).

Vohwinkel. Auf weitere Kanalbaustellen müssen sich in den kommenden Monaten die Menschen im Wuppertaler Westen einstellen. Nachdem die Arbeiten am Goetheplatz bald abgeschlossen sind, werden die Wuppertaler Stadtwerke ab voraussichtlich Mai noch drei Entwässerungsmaßnahmen im Dichterviertel durchführen.

Dabei geht es um Teilbereiche der Lessingstraße, Herderstraße und Scheffelstraße. In den Sommerferien müssen Autofahrer im Vohwinkeler Zentrum erneut Geduld mitbringen. Dann wird ein neuer Regenwasserkanal an der Bahnstraße zwischen Kaiserplatz und der Polizeiwache gebaut.

„Wir möchten alle Maßnahmen natürlich so verträglich wie möglich für die Bürger gestalten“, sagt WSW-Kanalexperte Mathias Sommerauer. Witterungsbedingte Verzögerungen seien allerdings manchmal nicht zu vermeiden. Am Goetheplatz behindert derzeit das winterliche Wetter den Abschluss der Straßenarbeiten. Die Fertigstellung wird voraussichtlich noch bis Mitte Februar dauern.

Verstopfte Abwasserleitungen

Zwischen Schillerstraße und Gustav-Freytag-Straße mussten mit Flüssigbeton verstopfte Abwasserleitungen ausgetauscht werden. Im Mai ist dann der Anschluss des Schmutzwasserkanals an das geplante Wohnbauprojekt im Dichterviertel vorgesehen. Dafür muss ein kurzes Stück der Lessingstraße auf Höhe der Reuterstraße für zwei bis vier Wochen gesperrt werden. Die Umsetzung ist allerdings abhängig davon, ob das Wohnprojekt noch in diesem Jahr verwirklicht wird.

In jedem Fall muss laut WSW die Regenentwässerung in der Scheffelstraße angegangen werden. Dabei geht es um die westlichen und östlichen Einfahrtsbereiche bis zum Beginn des hier verlaufenden Privatwegs. Auch ein Teil der von der Scheffelstraße abgehenden Herderstraße gehört zu der Maßnahme. Die Zufahrt der Bewohner zu ihren Häusern soll laut WSW jederzeit sichergestellt sein. Das gilt auch für die Gäste des Restaurants Scarpati. Dauern werden die Maßnahmen im Dicherviertel nach Schätzung der Stadtwerke etwa drei Monate.

Für das Kanalbauprojekt in der vielbefahrenen Bahnstraße wird derzeit ein Verkehrskonzept erarbeitet. Es soll im März vorliegen. Die WSW sind dabei in enger Absprache mit den Ordnungsbehörden, den Verkehrsbetrieben und der Wuppertaler Polizei.

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