Am kommenden Mittwoch erläutert Investor Uwe Clees die Planungen für das Zentrum an Kaiser- und Lienhardstraße.

So könnte das Vohwinkeler Zentrum künftig aussehen: Oben rechts die Fassade des Gebäudes der ehemaligen Eislaufhalle. Dort soll ein Kaufland-Supermarkt eingerichtet werden. Den Lienhardplatz (unten links) säumen neue Wohn- und Geschäftsräume.
So könnte das Vohwinkeler Zentrum künftig aussehen: Oben rechts die Fassade des Gebäudes der ehemaligen Eislaufhalle. Dort soll ein Kaufland-Supermarkt eingerichtet werden. Den Lienhardplatz (unten links) säumen neue Wohn- und Geschäftsräume.

So könnte das Vohwinkeler Zentrum künftig aussehen: Oben rechts die Fassade des Gebäudes der ehemaligen Eislaufhalle. Dort soll ein Kaufland-Supermarkt eingerichtet werden. Den Lienhardplatz (unten links) säumen neue Wohn- und Geschäftsräume.

So könnte das Vohwinkeler Zentrum künftig aussehen: Oben rechts die Fassade des Gebäudes der ehemaligen Eislaufhalle. Dort soll ein Kaufland-Supermarkt eingerichtet werden. Den Lienhardplatz (unten links) säumen neue Wohn- und Geschäftsräume.

Vohwinkel. Das schmucke Häuschen der Holzhandlung Kolk bleibt, die Fassade der ehemaligen Eislaufhalle ebenfalls. Doch ansonsten wird sich nicht nur die Optik des Stadtteilzentrums an Kaiser- und Lienhardstraße entscheidend verändern, sofern die Pläne von Investor Uwe Clees verwirklicht werden. Und danach sieht es aus.

Eine Mischung aus Einzelhandel, Gewerbe und Wohnen soll entstehen: Beginnend vom Lienhardplatz erstreckt sich die Planung nach Osten, über das Gelände der Holzhandlung Kolk bis hin zur ehemaligen Eissporthalle an der Kaiserstraße. Dort ist ein Supermarkt der Kaufland-Kette vorgesehen. Auf dem künftigen Dach des Baukomplexes sollen rund 500 Parkplätze eingerichtet werden, mit Fußweg zum unmittelbar benachbarten Park & Ride-Parkplatz. Auch dem oft geäußerten Wunsch nach einer Außengastronomie am Lienhardplatz trägt das Konzept Rechnung.

"Das ist für Vohwinkel eine historische Chance."

Moritz Iseke, CDU

Von der Bezirksvertretung (BV) Vohwinkel werden die Pläne "ausdrücklich begrüßt", wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme aller Fraktionen heißt. Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD) betont, dass dieses einhellige Votum "das von der Verwaltung geforderte Signal aus Vohwinkel" sei. Nun hoffe man, dass das Gesamtkonzept - zu dem vor allem auch die Randbebauung des Lienhardplatzes gehöre - zügig auf den Weg gebracht werden könne.

Das Thema Verkehr möchte die BV dabei insbesondere berücksichtigt wissen: "Weil bereits heute im Bereich Kaiserplatz, Westring und Hammerstein die Verkehrsbelastung sehr hoch ist, sollte die Prüfung der verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens diese Bereich miteinbeziehen", heißt es im gemeinsamen Papier. Ein "vertretbarer Verkehrsfluss" müsse gewährleistet sein.

Und Uwe Clees? Der hofft jetzt auf grünes Licht von der Stadt. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagt der Investor im Gespräch mit der WZ. "Nun erwarten wir ein Signal von der Verwaltung, um endlich Planungssicherheit zu haben."

Rund 26 000 Quadratmeter für Gewerbe und Wohnraum sind vorgesehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf voraussichtlich 60 Millionen Euro. Clees hat in Vohwinkel bereits das Projekt Stationsgarten samt Akzenta realisiert.

Am kommenden Mittwoch, 17. Februar, will Uwe Clees seine Pläne auf Einladung der Bürgergruppe "Wir tun was" öffentlich erläutern. "Uns ist es wichtig, dass die Bürger einen ausführlichen Eindruck des Vorhabens erhalten", sagt der Investor. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Gräfrather Straße 15.

Es gibt noch keine Entscheidung und somit auch noch keinen Zeitpunkt für einenmöglichen Baustart.

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