Ein 18 Jahre alter Fahrer war von der Straße abgekommen und eine fünf Meter tiefe Böschung hinab gestürzt. Sein Beifahrer war auf der Stelle tot.

Der Wagen rutschte eine Böschung hinab und prallte dabei gegen Bäume.
Der Wagen rutschte eine Böschung hinab und prallte dabei gegen Bäume.

Der Wagen rutschte eine Böschung hinab und prallte dabei gegen Bäume.

Wolfgang Westerholz

Der Wagen rutschte eine Böschung hinab und prallte dabei gegen Bäume.

Vohwinkel. Der 18-jährige Wuppertaler Türke hatte keine Chance. Nach Auskunft der Polizei war der junge Mann sofort tot, obwohl er als Beifahrer angeschnallt in dem Wagen seines Freundes gesessen hatte. Etwa gegen 23 Uhr am Donnerstagabend hatte sich der schwere Verkehrsunfall am Sonnborner Ufer ereignet, der abends einsetzende Regen und der heruntergewaschene Blütenstaub hatten zuvor die Fahrbahn in eine Rutschbahn verwandelt. Der 18-Jährige Fahrer, ebenfalls ein Wuppertaler mit türkischen Wurzeln, war mit dem 3er BMW seines Vater unterwegs, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verlor. Der junge Mann hatte seinen Führerschein erst seit drei Monaten, wie Gustav Heyer von der Polizei bestätigt.

Der BMW rutschte auf die Gegenfahrbahn und im Anschluss eine fünf Meter tiefe Böschung zur Wupper herunter, bevor er mit dem Dach gegen zwei Bäume prallte. Der Beifahrer war sofort tot, der Fahrer überlebte leicht verletzt. Hinweise auf Alkohol oder Drogen gibt es nicht, eine Blutprobe wurde jedoch angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hat den Wagen und auch den Führerschein des jungen Mannes beschlagnahmt.

Es liegt der Verdacht nahe, dass er mit dem BMW zu schnell fuhr und deswegen die Kontrolle über den Wagen verlor. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, droht dem Fahrer ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung. "Der Junge war total fertig, als er vom Tod seines Freundes erfuhr", heißt es bei der Polizei.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer